Der Blick der Adlerträger richtet sich, auch nach der schwierigen Woche, weiter nach vorne. Dabei hat die 0:1-Niederlage in Rödinghausen, die keine 48 Stunden zurückliegt, Mannschaft und Trainerteam auch in der Analyse noch viel beschäftigt. „Dort hat der Kopf entschieden, nicht die Beine. Wir haben viel zu kompliziert gespielt, waren zu ungenau – das können wir viel besser, das haben wir schon gezeigt. Und das ärgert mich maßlos, wenn eine Mannschaft, die so gut spielen kann, es nicht schafft alles aus sich rauszuholen“, gab Trainer Sascha Hildmann am Freitag auf der Pressekonferenz offene Einblicke. „Es war ein Spannungsabfall nach dem Essen-Spiel. Aber genau davor haben wir die Jungs gewarnt. Es sind aber alle nicht an ihre 100 Prozent herangekommen“, so der Coach weiter, der vor dem Heimspiel (Anstoß 14 Uhr) gegen den SV Straelen betont: „Das werden wir morgen wieder anders sehen. Morgen wird die Spannung bei allen stimmen!“

Weiterhin keine Option für die morgige Partie ist Marvin Thiel, der nach wie vor noch nicht wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Eine gute Nachricht am Freitagnachmittag war jedoch, dass Jannik Borgmann erstmals wieder mit dem Team trainieren konnte. Wiederum in die Liste der Ausfälle reiht Deniz Bindemann ein, nachdem er sich in Rödinghausen nach einem Foulspiel am Knöchel verletzt hat. Darüber hinaus fehlen auch die Verletzten Alexander Langlitz, Dennis Daube und Manfred Kwadwo. Gerade zum Ende der englischen Woche will der Preußencoach aber wieder rotieren, um die Belastung zu steuern. „Aber da müssen wir auch schon wieder das Spiel in Lotte im Blick haben und schauen, was dort gefragt ist. Also werden auch morgen wieder Spieler über 90 Minuten gehen müssen, weil uns die Alternativen im Moment fehlen.“ Eine Veränderung kündigte der Fußballlehrer für die morgige Partie bereits an: „Wir werden morgen auf mehr Erfahrung auf dem Platz setzen. So wird ein Jules Schwadorf spielen, das kann ich schon sagen. Die erfahrenen Jungs müssen vorangehen!“

Mit dem SV Straelen reist dabei eine Mannschaft nach Münster, die sich noch nicht von allen Abstiegssorgen freisprechen kann. Als Tabellenzwölfter ist das Polster aktuell neun Punkte groß, aufgrund vieler ausstehender Nachholspiele der Konkurrenz ist die Tabelle aber nicht vollumfänglich aussagekräftig. Und auch die aktuelle Form der Gäste ist nur schwer einzuschätzen: Das Heimspiel gegen den VfB Homberg verlor Straelen am letzten Wochenende mit 0:4, das letzte Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf gewann das Team von Trainer Thomas Gerstner (er übernahm das Amt im November letzten Jahres von Benedict Weeks) wiederum mit 4:0. „Sie werden uns sicher morgen ein Bein stellen wollen. Für uns geht es jetzt darum, eine neue Serie zu starten und in den verbleibenden 13 Spielen das Maximum rauszuholen!“

FANINFOS

Wie schon beim letzten Heimspiel gilt auch morgen im Preußenstadion wieder die 2G-Plus-Regelung, bis zu 7.500 Fans sind für die Partie zugelassen. Der entsprechende Nachweis ist zusammen mit einem Lichtbildausweis am Eingang vorzuzeigen. Die Stadiontore an der Hammer Straße öffnen um 12:30 Uhr, dazu wird es am Haupteingang auch zwei Tageskassen für die Partie geben. Wer schon im Vorverkauf zuschlagen möchte, hat bis zum Anstoß die Möglichkeit, sich online seine Tickets als print@home oder als Mobile-Ticket zu sichern.

 

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