FANport

Mitte 2011 wurde in Münster ein sozialpädagogisches Fanprojekt ins Leben gerufen. Um Verwechslungen mit der Fanvertretung zu vermeiden, die den Namen “Fanprojekt Preußen Münster e.V.” führt, gab man sich den Namen „FANport Münster“.

Die Arbeit im FANport läuft unter der Trägerschaft der Outlaw gGmbH, einem anerkannten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Projektleiter Edo Schmidt arbeitet bereits seit November 2011 im FANport. Seit August 2013 steht ihm Yvonne Buschkühl als hauptamtliche Mitarbeiterin zur Seite, im Februar 2017 kam schließlich Stefan Woischner ins Team, der die U18-Angebote für Jugendliche aus der SCP-Fanszene begleitet.

Inzwischen öffnet der FANport regelmäßig an Heimspieltagen, aber auch Auswärtstouren und andere Sport- und Freizeitpädagogische Angebote werden für alle Interessierten aus der aktiven Fanszene vorgehalten. Darüber hinaus organisiert der FANport Vorträge und andere Abend-Veranstaltungen im Rahmen der Reihe “Flutlicht” (Themen: Fankultur, Fanrechte, Politik und Antidiskriminierung). Gelegentlich wird die Fan-Anlaufstelle auch als alternativer Lernort genutzt – “Lernort Stadion” heißt dieses Kooperationsangebot für Schulen. Und schließlich kann am Donnerstagvormittag sowie nach telefonischer Vereinbarung das offene Beratungsangebot aufgesucht werden.

2014 erhielt das sozialpädagogische Fanprojekt “FANport Münster” erstmalig das Qualitätssiegel “Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit” und wird seitdem regelmäßig zertifiziert.

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