Der Frühling scheint sich endlich so richtig durchringen zu können und macht sich am Wochenende auch in der Domstadt breit. Das verspricht nicht nur Sonne satt am Samstag, sondern auch Temperaturen, die wohl die 20 Grad Marke knacken werden. Das perfekte Wetter also, um an der Hammer Straße ein Fußballspiel zu kneistern. Mit Wehen Wiesbaden reist auch eine Mannschaft ins Preußenstadion, die mit ihrer Offensivpower Unterhaltung verspricht. Verstecken brauchen sich die Adlerträger aber nicht, sind sie doch seit sechs Heimspielen ungeschlagen – und haben bereits mehrere Spitzenteams im eigenen Stadion in die Schranken gewiesen.

Auch die Rückrundentabelle verspricht eine gewisse Spannung, empfängt doch der Tabellensechste den Zweiten. Auf dem Platz wird den Fakten dann aber keine Bedeutung mehr zukommen, da wird es für die Adlerträger darum gehen, für die bittere Hinspielpleite Revanche zu nehmen und gleichzeitig dem Klassenerhalt einen weiteren Schritt näherzukommen. Sollten die Preußen die drei Punkte daheim behalten und Chemnitz am Sonntag in Erfurt leer ausgehen, wäre das Ziel bereits dieses Wochenende erreicht. Dafür müssen Antwerpen-Schützlinge aber erstmal Wehen Wiesbaden knacken, deren Trumpf im Angriff liegt: „Sie können sehr viele Tore schießen und mit Manuel Schäffler und Simon Brandstetter haben sie zwei Stürmer, die viel Wucht entfalten können“, kennt der Fußballlehrer die Qualitäten der Landeshauptstädter. 69 geschossene Tore sprechen da auch für sich.

Grimaldi und Warschewski fehlen, Rühle wieder fit

In Karlsruhe fehlte Mannschaftskapitän Adriano Grimaldi noch gelbgesperrt, morgen müssen die Preußen wieder auf den Angreifer verzichten. Der 27-Jährige wird von einem Virusinfekt ausgebremst, muss beim Heimspiel passen. Neben ihm fällt mit Tobias Warschewski auch der zweite etatmäßige Mittelstürmer aus, er liegt mit Magen-Darm flach. Auch der Einsatz von Michele Rizzi ist noch fragwürdig, er klagt über Adduktorenprobleme. Ansonsten sind aber alle Spieler fit, auch Tobias Rühle steht nach überstandener Krankheit voll im Saft und bietet für die Offensive eine Alternative. Mit einem Heimsieg wollen die Adlerträger dann nicht nur dem Klassenerhalt ganz nahe kommen, sondern auch die eigene Serie auf sieben Spiele ausbauen.

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