Das Herz schlägt schon ein bisschen höher, wenn man an das morgige Heimspiel denkt. Hammer Straße, Flutlicht, Rot-Weiß Oberhausen. Und die beste Nachricht: 500 Preußenfans dürfen dabei sein! Was einst eine Selbstverständlichkeit war, ist nach sieben Monaten leerer Ränge ein echtes Highlight im letzten Heimspiel der Saison. Die Mannschaft, die die Rückrundentabelle anführt und in der Heimtabelle auf Platz zwei liegt, kann sich endlich nochmal von ihren Fans feiern lassen und gleichzeitig die Vorfreude auf die neue Saison schüren, in der hoffentlich noch viel mehr Preußenfans in ihr Wohnzimmer zurückkehren dürfen.

„Jeder freut sich auf die Fans! Ich hätte mir 5.000 gewünscht, aber ich bin auch bei 500 einfach froh, dass endlich wieder welche ins Stadion können. Das ist so, so viel besser als ohne. Da freut sich auch die Mannschaft sehr drauf. Es kommt endlich wieder ein Stadiongefühl auf“, strahlt Trainer Sascha Hildmann, als er darüber spricht – und hofft natürlich auf einen hohen Unterhaltungsfaktor: „Wir haben in dieser Saison schon viele gute Heimspiele erlebt, da wollen wir morgen anknüpfen. Ich bin mir sicher, dass das ein schönes Spiel werden wird. Es wird auf beiden Seiten kein großes Taktieren geben, sondern offensiv Vollgas. Daraus dürfen sich unsere Fans freuen.“

Wer wiederum das Hinspiel verfolgt hat, der wird noch wissen, dass die Erinnerungen an RW Oberhausen nicht die besten sind. Mit 0:2 verloren die Adlerträger unglücklich bei den Kleeblättern. „Ich kann mich noch gut an das Spiel erinnern“, sagt auch der Fußballehrer: „Auf der einen Seite treffen wir den Pfosten, dann muss Roshon van Eijma mit Rot vom Platz.“ In Unterzahl kassierte die junge Preußenmannschaft – damals mit Eigengewächsen wie Klann, Touray oder Remberg auf dem Platz – noch die zwei Gegentore. „Das war ärgerlich.“ Die Uhren sind jetzt aber wieder auf null gestellt, im Heimspiel wollen sich die Adlerträger die drei Punkte krallen.

Einer, der auch am Mittwochabend noch nicht wieder zupacken kann, ist Max Schulze Niehues. Unser Schlussmann fehlt weiter, für ihn steht sein Ersatzmann Marko Dedovic im Kasten. Joel Grodowski ist zumindest am Dienstag wieder ins Training eingestiegen, nach der knapp zweiwöchigen Pause kommt ein Kaderplatz aber noch zu früh.

 

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