Der Auftakt ist erfolgreich geglückt, mit einem 4:1-Heimsieg sind die Adlerträger am vergangenen Wochenende in die Spielzeit 2022/23 gestartet. Die erste Auswärtsfahrt der Saison führt die Münsteraner am Sonntag nach Ostwestfalen, ins 65 Kilometer entfernte Jahnstadion des SC Wiedenbrück. „Was letzte Saison war, war letzte Saison. Wir fahren dort ohne alte Emotionen hin und werden ganz sauber arbeiten“, sagte Trainer Sascha Hildmann am Freitag auf der Pressekonferenz und blickt lieber nach vorne: „Wir hatten und haben eine lange Woche, weil wir erst am Sonntag spielen. Das Wattenscheid-Spiel ist aufgearbeitet, da konnten wir viel Gutes mitnehmen.“ Anstoß der Partie am 2. Spieltag ist um 14 Uhr.

Wiedenbrück hat, ebenso wie die Adlerträger, seine Auftaktpartie gewonnen und ist mit einem 2:1-Auswärtssieg bei Fortuna Düsseldorf II in die neue Spielzeit gestartet. Stanislav Fehler und Phillip Abogaye trafen und bescherten dem Team von Trainer Daniel Brinkmann die ersten drei Punkte. Ein guter Start für den Club, der letzte Saison 8. (Vorsaison 10.) geworden ist. „Wiedenbrück spielt sehr kompakt und ist im Zentrum gut organisiert. Wir wollen an unsere Leistung, vor allem aus der zweiten Halbzeit, anknüpfen“, sagt der Preußencoach vor der Partie.

„Gegen Wattenscheid waren wir zu Beginn des Spiels fast zu motiviert und haben uns von der Euphorie etwas zu sehr anstecken lassen. Jeder Ball sollte sofort nach vorne, aber du musst den Gegner erstmal in Bewegung bringen. Die Reaktion auf das Gegentor war dann richtig gut. Ich muss aber auch sagen, dass ich zu keinem Zeitpunkt Sorge hatte, dass wir das Spiel verlieren. Besonders in Halbzeit zwei waren wir dann sehr dominant und haben uns viele Chancen herausgespielt. Letzte Saison wäre es vielleicht beim 2:1 geblieben, diesmal haben wir das dritte und vierte Tor nachgelegt, das war wichtig“, so der Fußballlehrer weiter über den erfolgreichen Start.

Mit Thorben Deters fehlte im ersten Spiel noch ein Akteur, der jetzt nach überstandener Quarantäne und einer Woche Training wieder zurückkehrt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Kaderplatz neu vergeben werden muss. „Da wird es Härtefälle für uns geben. Auch, weil wir immer vier U23-Spieler im Kader haben müssen. Zumal das Trainingsniveau der gesamten Mannschaft sehr gut ist. Das macht es einem Trainer nicht leicht. Aber lieber so als andersherum.“

 

nullsechs.TV vor dem Auswärtsspiel

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