In der vergangenen Woche fiel der Startschuss für die neue Saison, am morgigen Samstag (Anstoß 14 Uhr) passiert der Marathon von Spielzeit dann zum ersten Mal das Preußenstadion. 19 weitere Heimspiele werden vor dem Zieleinlauf noch folgen. Und die Vorfreude auf die Rückkehr in das eigene Wohnzimmer steigt besonders bei Trainer Sascha Hildmann, wie er am Freitag betonte: „Wir freuen uns total, endlich wieder im Stadion zu spielen. Auch wenn nur 300 Fans mit dabei sein können, das ist deutlich besser als nichts.“ Zum Auftakt an der Hammer Straße empfangen die Adlerträger den SV Bergisch Gladbach und werden ihr erstes Pflichtspiel gegen den Club aus dem Rheinland bestreiten.

Bei aller Vorfreude beschlichen den Fußballlehrer aber auch leichte Sorgenfalten auf der Stirn. Die personelle Situation hatte sich vor dem Abschlusstraining nochmal angespannt. Dennis Daube fällt sicher mit muskulären Problemen aus, dazu ist auch ein Einsatz von Gianluca Przondziono fraglich. Hinzu kommt die Verletzung von Jules Schwadorf. „Aktuell ist es etwas schwierig. Wir müssen jetzt mit den Jungs, die wir haben, arbeiten“, so der Trainer, der sich insbesondere für seine Zentrale eine neue Doppelsechs zusammenstellen muss. Mit Dominik Klann, Naod Mekonnen und Joshua Holtby sind da drei Alternativen genannt. „Wir vertrauen den Jungs zu 1000 Prozent und stehen komplett hinter ihnen, das spüren sie.“

Die Gladbacher werden am Samstag zum ersten Mal in ihrer Vereinshistorie im Preußenstadion auflaufen. Nachdem sie in der Vorsaison durch den Saisonabbruch sicher in der Klasse geblieben sind, geht es für das Team auch in dieser Spielzeit darum, den Ligaverbleib zu sichern. Das darf und wird für die Preußen aber kein Grund sein, den Gegner zu unterschätzen. „Sie spielen in derselben Liga und wir tun gut daran, jeden brutal ernst zu nehmen“, stellte Sascha Hildmann klar und bereitet seine Mannschaft auf einen „kampf- und laufstarken Gegner vor, der sehr motiviert sein wird“.

Für den SC Preußen geht es im zweiten Spiel weiter darum, einen guten Start in die Saison zu schaffen. Das ist natürlich auch das Ziel des Trainers, der aber auch warnt: „Wir dürfen nicht den Fehler machen und gleich am Anfang ungeduldig sein. Ihr könnt mir glauben, ich habe meine Erfahrungen schon gemacht und weiß, dass es auch mal holprig sein wird. Aber die Saison ist verdammt lang.“ Die morgige Aufgabe wird für die Mannschaft in jedem Fall eine schwierige Herausforderung: „Wir müssen uns gegen Gladbach stemmen – und da ist es mit Physis allein nicht getan, wir müssen auch fußballerisch liefern. Ebenso müssen wir aber bedacht an die Aufgabe herangehen und dürfen nicht ins offene Messer laufen.“ Ob und wie der Preußencoach die Ausfälle zweier seiner Säulen kompensiert, wird er morgen beantworten. Und will gleich im ersten Anlauf den ersten Dreier im Preußenstadion einfahren.

Livestream bei Soccerwatch

Allen Preußenfans, die nicht im Stadion sein können, die Partie aber verfolgen wollen, legen wir unseren Livestream bei Soccerwatch ans Herz. HIER geht’s zum Stream. Für alle Fans, die ein Ticket haben, gibt’s HIER nochmal die wichtigsten Infos.

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