Am Wochenende steht bereits der 28. Spieltag in der 3. Liga auf dem Programm – und der führt den SC Preußen ins Erzgebirge. Dort treffen die Adlerträger am Samstag (14 Uhr) mit dem FC Erzgebirge Aue auf eine Mannschaft, die in der Rückrunde ebenfalls gut in Form ist. 15 Punkte haben die Veilchen bereits im neuen Jahr eingefahren und gerade zuletzt in wichtigen Spielen überzeugt: Die Ostduelle mit dem Halleschen FC (3:2) und Dynamo Dresden (2:1) gewann Aue, dazu spielten sie letzte Woche beim Spitzenreiter in Regensburg 0:0. Die letzte Niederlage gab es vor etwas mehr als einem Monat beim SV Sandhausen (0:1). „Sie haben in der Rückrunde viele Punkte gesammelt und gute Leistungen gezeigt. Ich finde sie sehr ambitioniert. Sie haben sich auch klar positioniert, dass sie oben mitspielen wollen. Da sehen sie gegen uns die Chance, oben ranzurücken“, sagt Trainer Sascha Hildmann zum Gegner.

„Wir werden wieder unser bestes Spiel brauchen, um dort zu gewinnen.“

Sascha Hildmann

Über sein eigenes Team fügt er an: „Wir sind aber auch sehr gut drauf. Wir haben gegen Duisburg, trotz einer nicht so guten Leistung, das Spiel gewonnen. Wir werden uns in Aue aber keine Auszeiten leisten können und in jeder Minute gefordert sein. Sie lösen es immer spielerisch, auch von hinten heraus. Das müssen wir von Beginn an unterbinden. Dafür müssen wir, wie in Dortmund, an hellwach und mutig sein. Wir werden wieder unser bestes Spiel brauchen, um dort zu gewinnen.“ Die Brust der Preußen darf aber weiter breit sein, immerhin führen die Adlerträger die Rückrunden-Tabelle mit 18 Punkten an. An der Marschroute ändert das aber nichts, wie der Coach betont: „Wir werden sicherlich etwas anders wahrgenommen, aber unterschätzt haben wird uns auch vorher niemand. Wir bleiben weiter bodenständig und demütig, denn wir wissen, wo wir herkommen und werden keine Sprüche klopfen. Wir müssen jeden Samstag erstmal abliefern.“

An das Hinspiel werden alle Adlerträger dabei noch gute Erinnerungen haben. Mit 4:0 gewannen die Preußen unter Flutlicht und gaben damit auf einen schwächeren Auftritt in Duisburg die perfekte Antwort. „Das war zuhause eines unserer besten Spiele. Das wollen wir jetzt in Aue bestätigen“, so der Coach weiter. Verzichten muss die Mannschaft dabei auf Innenverteidiger Simon Scherder, der zuhause gegen den MSV seine fünfte Gelbe sah. Wie der Routinier ersetzt wird? „Ob wir ihn eins zu eins ersetzen oder vielleicht auch jemanden nach hinten ziehen, dass entscheiden wir noch. Aber ich muss die Jungs, die hintendran sind, einfach mal hervorheben. Die machen einen vorbildlichen Job und stellen sich komplett in den Dienst der Mannschaft!“ Neben Scherder wird auch Benny Böckle noch fehlen, er ist im Lauftraining. Dafür konnten gestern Abend Thomas Kok, Ogi Heil und Johannes Schenk Spielpraxis bei der U23 sammeln und sind fit. „Wie wir den Kader zusammenstellen, schauen wir noch“, sagte Hildmann am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Was der Coach noch sagt, könnt ihr bei nullsechs.TV kneistern.

Alle Preußenfans, die nicht im Stadion sind, können das Spiel bei uns im Liveticker oder live bei Magenta Sport verfolgen. Alle 380 Spiele der 3. Liga siehst du nur bei MAGENTA SPORT! Mehr Infos: www.magentasport.de.

 

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