Spieltag neun in der Regionalliga West hält ein Spitzenspiel an der Hammer Straße bereit: Als Tabellenführer empfängt der SC Preußen den Zweiten, den SV Rödinghausen. Ein Punkt trennt beide Clubs aktuell voneinander, die Adlerträger haben aber noch das Nachholspiel bei Alemannia Aachen ausstehend. „Wir kennen Rödinghausen sehr gut, sie kennen uns sehr gut. Wir wollen ganz sauber, nüchtern und rational an die Sache herangehen, ohne dabei die Emotionen zu vergessen“, sagte der Coach mit Blick auf die Partie – wohlwissend um den direkten Vergleich, der vor dem Duell immer Thema ist. Dazu der Fußballlehrer: „In der Regionalliga ist die Bilanz gegen Rödinghausen ausgeglichen. Ein Sieg, eine Niederlage, zwei Unentschieden. Die Pokalspiele haben ihre Spuren hinterlassen, das ist so. Morgen ist aber Liga angesagt. Wir wollen wieder selbstbewusst unseren Fußball spielen!“

Die Gäste aus Ostwestfalen werden vermutlich einen defensiveren Fußball auf den Rasen bringen, sind damit in dieser Spielzeit aber erfolgreich unterwegs – und auch torgefährlich. Mit 21 erzielten Toren stellen sie aktuell die beste Offensive. Allein bei den Heimsiegen gegen RW Oberhausen (5:1), den 1. FC Köln II (5:0) und Fortuna Düsseldorf (4:1) schossen sie 14 davon. „Rödinghausen hat eine starke Mannschaft, die über ihre Kompaktheit und Geschlossenheit kommt. Daraus spielen sie dann schnell nach vorne“, so Hildmann weiter. Mit sechs Gegentoren stellen die Ostwestfalen, nach den Adlerträgern, auch die zweitbeste Defensive – beide Statistiken (sowohl geschossene als auch kassierte Tore) aber unter dem Vorbehalt, dass Rödinghausen ein Spiel mehr absolviert hat. Top-Torschütze beim SVR ist Damjan Marceta mit fünf Treffern, Vincent Schaub traf bisher viermal.

„Jeder spielt gegen uns am Anschlag“

„Jeder spielt gegen uns am Anschlag – mit den Messern zwischen den Zähnen. Wir müssen also immer etwas besser spielen, um gegen Mannschaften zu gewinnen als andere. Um diese Aufgabe wissen wir“, betont der Coach und erwartet auch morgen wieder heiße und intensive 90 Minuten. In denen müssen die Adlerträger jedoch auf ihre beiden Top-Scorer Andrew Wooten und Henok Teklab verzichten. „Henok war wieder im Training, hat aber noch Schmerzen und fühlt sich unsicher. Er wird uns fehlen, ebenso wie Andrew“, gab der Coach auf der Pressekonferenz bekannt. „Wir können jetzt auf unseren breiten Kader zurückgreifen. Wir vertrauen allen Spielern. Wer jetzt auf welcher Position zum Einsatz kommt, entscheiden wir nach dem Abschlusstraining. Wir haben aber noch gute Optionen.“

 

nullsechs.TV vor dem Heimspiel

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Alle Beiträge