In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zwischen dem SC Preußen Münster und Hertha BSC schaltete sich der VAR nach einer strittigen Szene im Strafraum ein. Eine Prüfung der Szene durch den Schiedsrichter über den VAR-Monitor im Stadion konnte aber nicht stattfinden, weil sich ein vermummter Zuschauer aus dem Block der aktiven Fanszene unrechtmäßig Zutritt zum Innenraum verschaffte und den Stecker der technischen Anlage zog. Die Elfmeter-Entscheidung wurde schließlich von Video-Referee Katrin Rafalski im Kölner Keller getroffen.
Der SC Preußen Münster bedauert den Vorfall und wird alles daransetzen, den oder die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Außerdem wurden umgehend Maßnahmen ergriffen, um vergleichbare Vorfälle für die Zukunft auszuschließen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um eine geplante Aktion – bereits kurz nach dem technischen Ausfall wurde ein entsprechendes Transparent im Heimblock hochgehalten.



