Nach dem verdienten 3:1-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt ist der SC Preußen zum Ende der englischen Woche am Sonntagabend (19:30 Uhr) bei Rot-Weiss Essen gefordert. Der Westschlager als Abschluss einer besonderen Woche. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel. Ein Derby mit vielen Emotionen. Wir wollen, wie zuhause gegen Ingolstadt, wieder mutig Fußball spielen, wissen aber auch um die Schwere der Aufgabe. Die Vorzeichen für so ein Spiel sind jedenfalls sehr schön“, sagt Trainer Sascha Hildmann zwei Tage vor der Partie an der Hafenstraße. Und fügt an: „Die Ergebnisse zeigen schon wieder, dass alles ausgeglichen ist. Du kannst gegen niemanden sagen: Heute gewinnst du. Das ist wieder die größte Erkenntnis – und wird wohl bis zum Ende so bleiben.“

Auch in Essen erwartet die Preußen also wieder 90 Minuten Drittliga-Alltag. „Ich habe ihr Spiel gegen Aue im Stadion gesehen. Es war auf Augenhöhe, beide Mannschaften hatten ihre Momente. Es hätte in jede Richtung gehen können“, so Hildmann, der weiter sagt: „Ich denke, Essen wird gegen uns alles in die Waagschale werfen, um zu gewinnen. Gegen Aue haben sie aus einer guten Verteidigung heraus agiert. Ob sie uns pressen und mehr ins Risiko gehen? Wir wollen bei uns bleiben und unseren Plan konsequent umsetzen.“ Nach drei Spieltagen sind die Essener aktuell noch ohne Sieg. Zum Auftakt gab es eine 1:2-Niederlage beim Halleschen FC, gegen Aue (1:1) und Viktoria Köln (0:0) gab es jeweils ein Unentschieden.

Ähnlich wie in Bielefeld erwartet die Preußen auch am Sonntag wieder eine stimmungsvolle Kulisse. Über 18.000 Fans werden in Essen erwartet, darunter über 2.000 Preußenfans. Für seine Aufstellung spielt das aber keine Rolle, wie der Preußencoach auf Nachfrage auf der Pressekonferenz betonte: „Wir sind in einer Profiliga, da darf sich niemand von einer Kulisse beeindrucken lassen. Das müssen die Jungs adaptieren. Das spielt in unseren Überlegungen keine Rolle, ob ein Spieler das kennt oder nicht. Die Leistung muss abgerufen werden.“ Ob am Ende der englischen Woche dafür nochmal rotiert wird? „Wir machen uns viele Gedanken, haben noch zwei Einheiten. Aber wir haben von Dienstag bis Sonntag vier freie Tage dazwischen, da können wir gut regenerieren.“ Argumente haben seine Spieler jedenfalls reichlich gesammelt. Die Elf, die gegen Ingolstadt gestartet sind, haben ihre Aufgabe gut gelöst. Aber auch die Jungs, die reingekommen sind, haben entscheidende Impulse gesetzt. Was der Preußencoach dazu sagt, könnt ihr bei nullsechs.TV kneistern.

 

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