Am Freitagmorgen reiste der SC Preußen 06 e.V. Münster nach Chemnitz, um dort am Samstagnachmittag (14 Uhr) im Stadion an der Gellertstraße aufzulaufen. Für die Mannschaft von Ralf Loose hat es sich bisher durchaus bewährt, frühzeitig anzureisen und vor Ort noch einmal zu trainieren. Eine Erfolg bringende Taktik, die mit sieben Punkten aus drei Spielen auf fremden Plätzen belohnt wurde. In Sachsen erwartet die Schwarz-Weiß-Grünen ein sehr ambitionierter Gegner, der zum Favoritenkreis der Liga zählt.

In den Mannschaftsbus stiegen alle gesunden Spieler aus dem Kader ein und traten die mehr als 500 Kilometer lange Auswärtsfahrt in den Osten an. Einzig Lion Schweers blieb in Münster, um am Sonntag in der U23 der Adlerträger Spielpraxis zu sammeln. Verletzungsbedingt nicht mitreisen konnten hingegen Simon Scherder, Jesse Weißenfels und Kevin Schöneberg. Außerdem Max Schulze Niehues, der leichte Oberschenkelprobleme hat und Lennart Stoll, der sich unter der Woche eine Symnoseverletzung zuzog.

„Eine echte Bewährungsprobe für uns, auf die wir uns freuen“

In der vergangen Spielzeit hatten die Preußen häufig Probleme mit den oft hart geführten Spielen gegen Teams aus dem Osten Deutschlands. Mit vier Punkten aus zwei Partien machen die Jungs von Coach Loose es bislang besser, als im vergangen Jahr. „Vielleicht wird das ein Jahr, in dem wir uns im Osten wohlfühlen“, fügte der Trainer beim Pressegespräch zu Spiel schmunzelnd hinzu. Trotzdem erwartet die Adlerträger in Chemnitz nicht nur ein vielleicht hart geführtes Spiel, sondern auch eine Mannschaft, die mit um den Aufstieg spielen möchte. „Unabhängig von unseren Gegnern wollen wir uns aber auf uns konzentrieren. Wir schauen von Spiel zu Spiel und bereiten uns gut vor. Wenn alle ihre Topleistung bringen und wir als Mannschaft funktionieren, ist vieles möglich. Sicherlich wird die Partie eine echte Bewährungsprobe für uns, wir freuen uns aber darauf“, erklärt der Trainer die Situation vor dem Auswärtsspiel.

Gegen Bremen II tauschte der Trainer nicht nur seine Startelf, sondern auch sein Spielsystem: „Es wird wichtig sein in der Liga, nicht immer ausrechenbar zu sein. Die Taktik mit einer Raute in der Zentrale ist aufgegangen: Wir waren gut sortiert und hatten Zugriff auf das Spiel“, erklärt Ralf Loose die Umstellung. Wer und vor allem wie seine Schützlinge am Samstag auf dem Platz stehen werden, verriet der Übungsleiter noch nicht. Wichtig wird aber sein, in den Zweikämpfen präsent zu sein. Für die junge Mannschaft des SC Preußen waren die letzten Siege ein guter Rückhalt und haben das Selbstvertrauen der Spieler gefördert. Das Ziel von Ralf Loose ist es, die Mannschaft Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. „Wir haben viele Perspektivspieler, die zum Teil bei ihren letzten Clubs nicht so zum Zug gekommen sind. Jetzt gilt es, sie kontinuierlich voranzubringen. Sie sind alle ehrgeizig und top motiviert. Es macht Spaß mit ihnen zu arbeiten“.

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