Insgeheim hatte man beim SC Preußen Münster schon gehofft, zumindest das letzte Saison-Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen noch einmal vor einer begrenzten Anzahl an Zuschauern austragen zu können. In Münster, als von der Landesregierung NRW ausgewählte Modellregion mit der aktuell landesweit niedrigsten 7-Tage-Inzidenz, wären die Voraussetzungen günstig gewesen. Im engen und sehr vertrauensvollen Austausch mit der Stadt Münster wurde ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Aktuell werden Fußballspiele mit Zuschauerbeteiligung vom Land nicht im Rahmen von Modellprojekten vorgesehen. Dafür hat der SC Preußen natürlich Verständnis und hat nun zumindest Planungssicherheit.

Geschäftsführer Bernhard Niewöhner: „Wir hätten uns sehr darüber gefreut, einem Teil unserer Fans und Sponsoren, die uns bis zuletzt unermüdlich unterstützt haben, zum Abschluss einer langen Saison voller Entbehrungen noch einmal ein kleines Highlight ermöglichen zu können. Gleichzeitig hätte unsere junge Mannschaft sich den Applaus abholen können, den sie nach den Leistungen der vergangenen Monate mit einer sehr erfreulichen Saisonplatzierung und der Qualifikation für den DFB-Pokal verdient hätte. Doch unser Blick richtet sich nun bereits auf die neue Saison, die darauf hoffen lässt, dass Fußballspiele vor leeren Rängen der Vergangenheit angehören.”

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