Der SCP steht nach einer über weite Strecken guten Auswärtsleistung einmal mehr mit leeren Händen da, obwohl gerade in diesem Spiel vor 52.000 Zuschauern deutlich mehr dringewesen wäre. Der SCP schafft es aber im Moment zu selten, sich für den extrem großen Aufwand und die Leidenschaft zu belohnen. Vor allem in der Offensive fehlte bei dieser 0:1-Niederlage die Durchschlagskraft, während der Gegner mit seiner ersten Torchance nach einer Viertelstunde in Führung ging. Diese Effektivität macht dann in der 2. Bundesliga den entscheidenden Unterschied. Trotz 20-minütiger Überzahl nach roter Karte gegen Düsseldorfs van Brederode blieb den Adlerträgern der durchaus verdiente Ausgleich verwehrt. Alle entscheidenden Szenen des Spiels gibt es weiterhin in unserem MATCHCENTER nachzulesen. 

STIMMEN ZUM SPIEL

Malik Batmaz: „Wir sind unglücklich gestartet, im Verlauf des Spiels haben wir es dann besser gemacht und hatten unsere Chancen. Leider konnten wir die nicht nutzen. Düsseldorf hat stark verteidigt und es uns echt nicht leicht gemacht. Wir wollten es spielerisch lösen und konnten den Ball gut laufen lassen, aber am Ende müssen wir einfach die schlaueren Entscheidungen treffen.“

Jorrit Hendrix: „Wir hatten unsere Momente, schlussendlich fehlt uns dann aber der letzte Pass und die Übersicht. Nach der roten Karte haben sich die Düsseldorfer hauptsächlich hinten reingestellt und zugemacht. Das wird dann schwer für uns da durchzukommen. Am Ende ist es wahrscheinlich sogar einfacher elf gegen elf zu spielen.“

Daniel Kyerewaa: „Wir hatten unsere Chancen, Düsseldorf geht mit seiner ersten in Führung. Es ist ärgerlich, dass wir hier nichts mitnehmen. Wir haben einen großen Aufwand betrieben, jetzt mit leeren Händen dazustehen, tut schon weh. Für mich war es dennoch schön, dass ich hier auflaufen konnte.“

Marc Lorenz: „Die Sachen wiederholen sich Woche für Woche. Wir machen vieles gut, vorne fehlt aber oft der entscheidende Punch. Düsseldorf macht mit der ersten Chance das Tor – das ist in dieser Liga dann der Unterschied. Wir müssen es einfach mal erzwingen und das Ding über die Linie drücken. Wir sind immer auf Augenhöhe, in vielen Phasen sogar besser.“

Daniel Thioune: „Münster hat uns alles abverlangt – das war nicht überraschend. Sie haben ihre Qualitäten gezeigt und da weitergemacht, wo sie in den letzten Spielen aufgehört haben. Dafür war es von meiner Mannschaft phasenweisen ein gutes Spiel. Wir hatten gute Momente, auch wenn wir nicht immer die richtige Entscheidung getroffen haben. Hintenraus mussten wir viel leiden, weil wir vorher die Chancen nicht nutzen konnten. In der zweiten Halbzeit gab es Möglichkeiten, die wir definitiv verwerten müssen. Ab der 70. Minute hatte ich viel Freude an meiner Mannschaft. Es war beeindruckend, wie sie dem Druck standhalten konnten und wie oft sie den Gegner zu falschen Entscheidungen gezwungen haben. Die rote Karte hat uns eine tolle Schlussphase beschert. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit Niederschlägen umgehen kann. Die Fans haben auch dazu beigetragen, diesen Sieg über die Linie zu schubsen.

Sascha Hildmann: „Heute war mehr drin. Wir hatten uns viel vorgenommen und konnten uns mit einem guten Positionsspiel in gute Situationen bringen. Bis zum Sechzehner hat das auch gut geklappt, in der Box selber konnten wir uns aber nicht zielführend durchsetzen. Da hat einfach die Power gefehlt, um ein Tor zu erzielen. Wir haben heute auch die ein oder andere falsche Entscheidung getroffen und konnten nicht ausreichend Gefahr ausstrahlen. Im Großen und Ganzen tut es weh, weil da mehr drin war. Wir hätten uns heute über einen Punkt gefreut, gegen Karlsruhe wollen wir es dann aber besser machen.“

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