Der offizielle Trainingsauftakt an der Hammer Straße rückt immer näher, der Fokus und die Vorfreude richten sich beim Adlerclub auf die neue Spielzeit. Umso besser, dass mit den jüngsten Neuzugängen das mannschaftliche Gerüst zu großen Teilen steht und die Arbeit beginnen kann. Dass sich dabei nach dem Abstieg das Gesicht der Mannschaft verändern wird, war abzusehen und ist Teil des Prozesses, der den ganzen Sommer über gelaufen ist. Dabei wurden in den letzten Wochen tagtäglich zahlreiche Gespräche und Verhandlungen geführt. Mit unseren Neuzugängen und Verlängerungen, aber natürlich auch mit den Spielern, die den SCP verlassen. „Die vergangenen Wochen waren von vielen Gesprächen und offenen Personalfragen geprägt. Mit dem Ende der Saison sind mehrere Verträge ausgelaufen, zusätzlich haben Verträge durch den Abstieg ihre Gültigkeit verloren. Hierzu waren wir mit jedem Spieler im Austausch. Jetzt, da alle Entscheidungen gefallen sind, ist es uns nochmal wichtig, uns an dieser Stelle bei den Spielern zu bedanken, die künftig andere Wege gehen“, betont Sportdirektor Jan Uphues.
Die Wege enden dabei nach ganz verschiedenen Kapiteln beim Sportclub. Yassine Bouchama kam in der Regionalliga und wurde zum doppelten Aufstiegshelden. Mikkel Kirkeskov und Jorrit Hendrix stießen nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga zum SCP und trugen als Führungsspieler ihren Anteil zum Klassenerhalt im ersten Jahr bei. Auch Etienne Amenyido schaffte das. Besonders ist auch, dass Jano ter Horst und Marvin Benjamins fast ihre gesamte Jugend hier verbracht haben und zu Profis geworden sind. Marian Kirsch war über zwei Jahre ein wichtiger Bestandteil des Torwartteams.
Aber auch, wenn am Ende der letzten Saison das gemeinsame Ziel nicht erreicht werden konnte, gilt allen Spieler für das gemeinsame Jahr unser Dank. Auf Paul Jaeckel, Jannis Heuer, Lars Lokotsch, Marcel Benger, Marco Meyerhöfer und Oliver Batista Meier warten jetzt andere Stationen, gleiches gilt für unsere Winterneuzugänge Shin Yamada, Imad Rondic und Tobias Raschl. „Wir haben eine schwierige Saison erlebt und diese leider nicht erfolgreich abschließen können. Trotzdem möchten wir uns bei allen Spielern für ihren Einsatz im Preußentrikot bedanken und wünschen jedem Einzelnen für die Zukunft alles Gute“, so Uphues weiter, der abschließend betont: „In den vergangenen Jahren hat jeder auf seine Weise seinen Beitrag für unseren Verein geleistet. Dafür gebührt allen unser Dank. Wir werden uns immer freuen, wenn wir Jungs auch in Zukunft bei Preußen Münster wiedersehen. Unsere Türen stehen jederzeit offen – wer einmal Teil dieses Vereins war, bleibt ein Teil der Preußenfamilie.“



