In der englischen Woche kommt es für den SC Preußen Münster am Mittwochabend (18 Uhr) im Südstadion zum Wiedersehen mit Fortuna Köln. Von 2014 bis 2019 standen sich die beiden Clubs regelmäßig in der 3. Liga gegenüber, jetzt kommt es in der Regionalliga West zur Neuauflage und insgesamt zum 48. Aufeinandertreffen. Und da dürften sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen. Vor der Spielzeit wurden die Fortunen zum erweiterten Favoritenkreis gezählt, aktuell haben die Preußen zumindest in der Tabelle die Nase als Verfolger etwas vorne. Sechs Punkte trennen die Adlerträger von den Kölnern. Ein Polster, das am 17. Spieltag weiter anwachsen soll.

Mit breiten Schwingen in die Domstadt

„Mit Fortuna Düsseldorf haben wir jetzt auch gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel gewonnen, das war sehr wichtig für uns. Jetzt wollen wir in Köln gleich nachlegen und nichts schleifen lassen“, schaltete Trainer Sascha Hildmann am Dienstag bereits wieder in den Angriffsmodus. Mit drei Siegen im Rücken sind die Schwingen der Adlerträger mit ordentlich Selbstvertrauen ausgestattet. „Wir haben die letzten beiden Spiele mit der gleichen Mannschaft gewonnen. Trotzdem überlegen wir gerade noch, welchen Schwerpunkt wir gegen Köln setzen und dementsprechend vielleicht etwas verändern wollen. Wir werden auf jeden Fall darauf achten, dass die Mannschaft ihre Sicherheit behält. Sie fühlt sich in dem System sehr wohl, das wollen wir nicht unnötig verunsichern.“

Die Südstädter wiederum haben in den letzten Spielen mit einer kleinen Schwächephase zu kämpfen. Von den letzten fünf Partien konnte das Team von Trainer Alexander Ende nur eine gegen Alemannia Aachen gewinnen. Dazu gab es jeweils ein 2:2-Unentschieden gegen den FC Wegberg-Beeck sowie gegen den SV Lippstadt und Niederlagen gegen Borussia Dortmunds U23 und Fortuna Düsseldorfs U23. „Sie haben zuletzt unglücklich gespielt und auch solche Gegentreffer kassiert. Das wird aber ein schweres Spiel für uns und ich sage nach wie vor, dass die Fortuna eine Mannschaft ist, die oben dabei bleiben wird!“

Einsatz von Grodowski fraglich

In den Mannschaftsbus steigt der Adlertross dieses Mal ausnahmsweise bereits einen Tag vor der Partie. Um dem Berufsverkehr in und um Köln aus dem Weg zu gehen und eine bessere Vorbereitung auf das Abendspiel zu garantieren, übernachtet das Team im Hotel. „Dort werden wir heute Abend noch unsere Videoanalyse durchführen und auch Einzel- und Gruppengespräche führen“, so der Fußballlehrer, der auch bei einer Personalie noch etwas zittern muss. Joel Grodowski wird zwar mit im Bus sitzen, ein Einsatz ist aber noch mit einem Fragezeichen versehen. „Den Schlag auf die Wade hat er noch nicht ganz verkraftet. Ich hoffe, dass unser Physio ihn rechtzeitig hinbekommt.“

 

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