Auf die Frage, was man sich denn ausrechne, wenn es zum Tabellenführer geht, der die Westfalenliga mehr oder weniger dominiert, entgegnet U23-Coach Sören Weinfurtner kurz und unmissverständlich: „Einen Sieg.“ Dass dieses Unterfangen beim SC Hassel am 22. Spieltag jedoch kein leichtes wird, weiß auch Weinfurner. „Hassel ist eine qualitativ hochwertige Mannschaft, die sehr abgeklärt und fehlerreduziert spielt“, ist der Spitzenreiter vor dem anstehenden Kräftemessen keine Unbekannte für die Adlerträger.

Mit 51 Zählern belegt der kommende Gegner aus dem Norden Gelsenkirchens den Platz an der Sonne, auf Rang vier – sozusagen im erweiterten Schatten des Ligaprimus’ – sind die Jungs von der Hammer Straße momentan mit 34 Punkten platziert. „Sie sind sehr kompakt, haben auf einigen Positionen ein überragende Qualität und sind in der Lage, gut zu verteidigen und dabei auch noch viele Tore zu schießen“, erwartet Sören Weinfurtner eine „unangenehme und schwere Aufgabe“ im Ruhrgebiet.

Hinspiel-Niederlage ausblenden – Fokus auf Sonntag

In der Hinserie ging die Begegnung deutlich mit 4:0 an die Gelsenkirchener, aus diesem Aufeinandertreffen wollen die Jungpreußen aber ihre Lehren gezogen haben: „Das Hinspiel haben wir deutlich und verdient verloren, aber Sonntag wollen wir uns deshalb nicht verstecken. Wir schauen, ob wir etwas Zählbares mitnehmen können. Wenn es am Ende mit drei Auswärtspunkten klappt, wären wir natürlich überglücklich. Doch es wäre etwas zu vermessen, dieses schon im Voraus einzufordern“, gibt sich der U23-Trainer kämpferisch und dem Gegner gegenüber respektvoll zugleich.

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