Für die U23 des SC Preußen geht ein weiteres bitteres Wochenende zu Ende. Wie bereits auswärts in Rhynern zeigten die Adlerträger auch am vergangenen Sonntag gegen den SV Schermbeck zunächst eine gute Leistung, verpassten es aber erneut, diese auch in drei Punkte umzuwandeln. Am Ende musste sich das Team von Trainer-Duo Daniel Feldkamp und Yannick Bauer mit 1:2 geschlagen geben. „Die Niederlage nervt uns sehr. Es ist sehr bitter, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen konnten“, blickt Feldkamp auf die Partie zurück.  

Dabei sahen die Trainer „eine sehr gute erste Halbzeit“ ihres Teams, in der Leon Kayser die Hausherren bereits nach zwei Minuten in Führung brachte. Auch danach ließen die Jungadler nicht locker: „Nach der Führung hatten wir gute Abschlüsse von Moritz Krause, Luca Steinfeldt und Leon Kayser, die alle knapp das Tor verfehlen. Bis zur Pause hätten wir zwingend höher führen müssen“, beschreibt Feldkamp den starken Auftritt seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten.  

Nach Wiederanpfiff kippte das Spiel. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann komplett den Faden verloren. Wir haben uns von der aufkommenden Hektik durch den Gegner beeindrucken lassen“, erklärt der U23-Coach den Wechsel in der Spielkontrolle nach der Pause. Durch Tore von Miles Grumann (52.) und Jamal El Mansoury (74.) konnten die Gäste aus dem Kreis Wesel das Spiel drehen und den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Zwar boten sich den Jungadlern kurz vor Schluss noch einige Chancen zum Ausgleich, diese konnten aber nicht genutzt werden. „Wir verlieren dieses Spiel aufgrund der schlechten Chancenverwertung und dem Leistungsabfall in Halbzeit zwei. Das ist sehr ärgerlich und nervt uns alle extrem“, zieht Feldkamp als Fazit und fügt an: „Aber jetzt geht es darum, dieses Ergebnis schnell abzuschütteln und nach vorne zu schauen.“ 

Text: Linus Otte

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