Den 29. April 2016 wird Philipp Hoffmann sicher nicht so schnell vergessen. Beim 2:0-Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden, einen Tag vor dem 110. Vereinsjubiläum, erzielte er den 1:0-Führungstreffer, verletzte sich dabei aber schwer an der Patellasehne. Es begann eine knapp elfmonatige Leidenszeit, die nun ein Ende hat. Seit Dienstagvormittag trainiert der Rechtsaußen wieder voll mit der Mannschaft.

„Nach so einer langen Zeit und der harten Reha-Phase ist es natürlich ein super Gefühl, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu stehen, auch wenn ich zuletzt schon nah dran war. Ich will jetzt einfach gut reinkommen, die Abläufe wieder erlernen und hoffe dann, dass in dieser Saison vielleicht noch was geht“, so der 24-Jährige. Ähnliche Hoffnungen hat auch Preußencoach Benno Möhlmann, dem die Rückkehr des flinken Offensivakteurs weitere Optionen gibt: „Philipp hat heute schon die eine oder andere gute Aktion gehabt. So einen Spieler kann man natürlich immer gut gebrauchen. Wenn er in den nächsten zwei bis drei Wochen das Training voll durchzieht, denke ich schon, ihn im nächsten Monat noch einsetzen zu können“, macht der Übungsleiter seinem Schützlingen durchaus Hoffnungen auf ein Comeback in der laufenden Saison.

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Große Freude über die Rückkehr des Mittelfeldspielers mit Vertrag bis 2018 herrscht auch in der medizinischen Abteilung des SC Preußen. Physiotherapeut Matthias Haase erlebte die Reha-Phase seines Langzeitpatienten hautnah mit: „Es ist schon ein schöner Augenblick, Philipp wieder auf dem Platz zu sehen. Die Rückkehr in der Meisterschaft wird dann natürlich ein noch viel emotionalerer Moment werden. Philipp hat in den letzten Monaten viel Disziplin bewiesen und sehr hart an sich gearbeitet. Den Moment heute hat er sich durch Fleiß und akribische Vorbereitung verdient.“

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