Der SC Preußen Münster arbeitet weiter am Kader für die 3. Liga und präsentiert nach Angreifer Mika Stuhlmacher den ersten Neuzugang für die Defensive: Innenverteidiger Lucas Zeller (26) wechselt vom 1. FC Schweinfurt an die Hammer Straße.
„Lucas ist ein großer und robuster Defensivspieler, der mutig und aktiv verteidigt und dabei über eine gute Geschwindigkeit verfügt. Als beidfüßiger Spieler kann er unserem Aufbauspiel zudem viel Stabilität verleihen“, sagt Sportdirekter Jan Uphues über den 1,94 Meter großen Innenverteidiger. Darüber hinaus betont Uphues die charakterlichen Stärken des Neuzugangs: „Sein Weg in den Profifußball war kein einfacher: Schon in der Jugend musste er immer wieder Extrameter gehen, um seinem Ziel näherzukommen. Auch in den vergangenen Jahren hat er sich alles hart erarbeitet. Wir erwarten, dass er seine Lebenserfahrung und seine Widerstandsfähigkeit in unsere Gruppe einbringt und uns dadurch zusätzlich stärkt.“
Zeller selbst erkennt in sich ebenfalls viel kämpferische Qualität: „Ich lasse auf dem Platz immer mein Herz und bin bereit, für jeden Mitspieler durchs Feuer zu gehen. Diese Einstellung erwarte ich aber auch von meinen Teamkollegen.“ Über seinen neuen Club sagt der 26-Jährige: „Preußen Münster hat in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet und verfolgt nach dem Abstieg einen ambitionierten, zugleich aber bodenständigen Weg – gerade auch in Verbindung mit dem neuen Trainer. Auf dieses Projekt freue ich mich sehr.“
Mit 17 Jahren wechselte Lucas Zeller aus der Jugend der SG Rosenhöhe Offenbach zu Hannover 96 und damit erstmals in ein Nachwuchsleistungszentrum. Nach einem halben Jahr bei den „Roten“ zog es den in Frankfurt am Main geborenen Abwehrspieler allerdings zurück in seine Heimatregion zum SV Wehen Wiesbaden. Aus der U19 des SVW ging es direkt zur U23 der TSG Hoffenheim, wo Zeller in drei Jahren 37 Spiele in der Regionalliga Südwest absolvierte.
2022 wechselte der heute 26-Jährige das erste Mal zum 1. FC Schweinfurt und entwickelte sich in der Regionalliga Bayern sofort zur Stammkraft. Nach einem 18-monatigen Intermezzo bei Rot-Weiß Erfurt (41 Regionalligaeinsätze) kehrte Zeller im Winter 2025 zum FCS zurück, stieg mit den Mainfranken in die 3. Liga auf und kam dann in der abgelaufenen Spielzeit insgesamt 33-mal in der dritthöchsten Spielklasse zum Einsatz.



