Zwei Heimspiele stehen in diesem Jahr für den SC Preußen Münster noch an, bevor der Ball über den Jahreswechsel ruhen wird. Gegner Nummer eins ist der FSV Zwickau, der am morgigen Samstag im Preußenstadion gastiert. Die Mannschaft von Cheftrainer Joe Enochs gehört zum Tabellenmittelfeld der 3. Liga und rangiert mit 22 Zählern auf Platz elf. Für die Adlerträger wird es in dem Duell mit den Schwänen darum gehen, nach den letzten beiden Niederlagen in die Erfolgsspur zurückzukehren und die Hinrunde mit einem Sieg abzuschließen.

„Die Enttäuschung nach dem Karlsruhe-Spiel mussten wir erstmal bekämpfen, was ein wenig länger gedauert hat als üblich. Aber wir haben die Partie aufgearbeitet und den Fokus auf Zwickau gelegt. Der Schiedsrichter war dabei kein Thema in der Kabine“, lässt Cheftrainer Marco Antwerpen die Trainingswoche Revue passieren und blickt auf den 19. Spieltag voraus: „Zwickau wird sehr leidenschaftlich und kämpferisch zu Werke gehen, hat zudem viele große Spieler. Darauf müssen wir uns einstellen und das annehmen.“ Mit 21 Gegentreffern stellen die Gäste aus dem Erzgebirge zudem eine recht stabile Hintermannschaft, auch 23 erzielte Treffer sind kein schlechter Wert. Bester Torschütze der Sachsen ist Toni Wachsmuth mit sechs Toren, aber auch Mittelstürmer Ronny König strahlt immer torgefahr aus.

Klingenburg: “Müssen dagegenhalten”

Preußencoach Marco Antwerpen muss am Samstag wieder auf Angreifer Rufat Dadashov, Linksverteidiger Niklas Heidemann (Schlag auf die Wade) und den rotgesperrten Ole Kittner verzichten. Dadashov ist aber auf dem Weg der Besserung, vielleicht ist der 27-Jährige für das letzte Spiel des Jahres wieder eine Option. Gerade den Ausfall von Abwehrchef Kittner müssen die Adlerträger jetzt wieder auffangen. Wie die Lösung dafür aussehen könnte, verriet der Fußballlehrer noch nicht. Aber sowohl die Dreier- als auch die jüngst wieder eingesetzte Viererkette sind eine Option. Entscheidend wird aber sein: “Zwickau wird mit sehr viel Leidenschaft und Wucht kommen, da müssen wir dagegenhalten”, betont auch René Klingenburg vor der Partie.

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