Spieltag Nummer 25 steht in der 3. Liga vor der Tür und führt den SC Preußen Münster am Samstag (14:00 Uhr) zum KFC Uerdingen. 14 Partien sind es insgesamt noch, bevor im Mai der Vorhang fallen wird. Höchste Zeit also für Punkte, auch wenn die Adlerträger nicht in Panik oder Aktionismus verfallen dürfen, wie Cheftrainer Sascha Hildmann ein weiteres Mal auf Nachfrage betonte: „Es wäre fatal, jetzt das Visier hochzuklappen und einfach loszulegen. Eine Mannschaft braucht immer eine Struktur. Wir müssen unseren Weg weitergehen und unsere Stabilität beibehalten.“ Dieses Mantra hat der Fußballlehrer der Mannschaft verinnerlicht, die sich jetzt endlich auch belohnen muss.

Hinten sicher stehen, vorne Chancen nutzen

Fußballerische Highlights waren die letzten Spiele zwar nicht, aber das ist aus Preußensicht in der jetzigen Situation auch nicht gefragt. Dem Preußentrainer ist es gelungen, für mehr defensive Stabilität zu sorgen und dem Team so auch eine neue Sicherheit zu geben. „Gerade gegen den Ball haben wir gute Fortschritte gemacht. Vorne müssen wir aber unsere Chancen besser nutzen“, ging der Übungsleiter im Kopf nochmal die wenigen, aber eben guten Chancen durch. Wenn diese sitzen, springt am Ende auch mal mehr als ein Unentschieden heraus. Das muss der nächste Schritt für das Team sein.

Mit dem KFC Uerdingen treffen die Münsteraner dabei auf ein Team mit aufsteigender Form. „Sie werden ihren Lauf gegen uns fortsetzen wollen. Uerdingen hat eine gute Struktur im Spiel und mit Osawe einen sehr schnellen Stürmer, dem wir keine Räume bieten dürfen. Auf diese starke Offensive haben wir unsere Mannschaft eingestellt und dem werden wir entgegnen müssen.“ Durch zuletzt zwei Siege ist das Team von Trainergespann Daniel Steuernagel und Stefan Reisinger auf Platz sechs vorgerückt und hofft im Saisonendspurt, nochmal auf den Aufstiegszug aufspringen zu können.

Angespannte Personalsituation

Die eigene Personalsituation ist für das Auswärtsspiel fraglich. Der Ausfall von Luca Schnellbacher steht bereits fest, er ist erkältet. Ebenso werden Okan Erdogan und Kevin Rodrigues Pires fehlen, beide müssen ihre Gelbsperre absitzen. Nach einer Erkältung sind Max Schulze Niehues und Maurice Litka immerhin am Donnerstag ins Training zurückgekehrt, ein Einsatz wird sich aber erst kurzfristig entscheiden. Simon Scherder ist wieder fit. „Wenn wir unsere Analyse oder Besprechungen haben, sprechen wir mit allen Spielern. Die Abläufe sollten also für jeden klar sein. Wir müssen die Spieler, die nicht spielen, immer auf das Level bringen, dass sie sofort spielen können“, vertraut der Preußentrainer bei Umstellungen auf die Qualität im Kader. So oder so müssen sich die Adlerträger beim KFC Uerdingen wieder ihre neugewonnene defensive Stabilität zeigen, um im Abstiegskampf einen wichtigen Schritt zu gehen.

 

Die Stimmen vor der Partie bei nullsechs.TV:

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