Spitzensport in Münster findet nicht nur im LVM-Preußenstadion statt – er lebt auch wenige Schritte entfernt in der Halle Berg Fidel, wo seit einigen Jahren die Uni Baskets die Zuschauer in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A begeistern. Schon deutlich länger auf dem Parkett unterwegs ist der USC Münster, dessen Damen-Volleyball-Mannschaft zu den erfolgreichsten des ganzen Landes gehört. 65 Jahre besteht der Nachbar der Adlerträger nun; das Jubiläum wurde vergangenen Samstag gebührend mit einem Showmatch zelebriert. Einer Allstar-Auswahl der „Green Kalinen“ stellte sich ein Promi-Team entgegen, zusammengesetzt aus Münsteraner Größen aus Politik, Wirtschaft und Sport. Mit von der Partie war auch Ole Kittner, Geschäftsführer Sport des SC Preußen, der mit seinem Team am Ende den Kürzeren zog, jedoch viel Gefallen an dem Jubiläumsspiel fand.
„Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut, die ich stellvertretend für den SC Preußen angenommen habe“, erzählt Kittner, der sich im regelmäßigen Austausch mit Ralph Bergmann, Sportlicher Leiter des USC, sowie Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, befindet: „Wir wollen gemeinsam Themen für den Profisport in Münster voranbringen. Da ist es selbstverständlich, dass man sich gegenseitig unterstützt oder bei besonderen Anlässen gratuliert. Letztendlich bin ich mir sicher, dass wir mit einem guten Miteinander gemeinsam tolle Sachen für den Stadtteil Berg Fidel entwickeln können – und zugleich ein echter Gravitationspunkt für den Leistungssport des Münsterlandes sein werden. Hier können noch viele tolle Synergien und Kooperationen entstehen. Das Jubiläumsspiel war ein fantastischer Beweis dafür.“
Vor mehr als 1.000 Zuschauern lieferten sich die Münsteraner Größen, angeführt von Oberbürgermeister Tilman Fuchs, einen offenen Schlagabtausch mit dem Allstar-Team des USC. Auch dank einer Zusatzregelung, wonach die Allstar-Truppe um Kapitänin Johanna Thewes lediglich zwei statt drei Ballkontakte nutzen durfte, ergaben sich unterhaltsame Ballwechsel und ein durchaus spannendes Duell. Letztlich setzte sich die Klasse der früheren Meisterinnen aber gegen Kittner und Co. durch. Der USC gewann mit 3:0 – doch im Mittelpunkt standen ohnehin das Wiedersehen alter Mannschaftskolleginnen und das starke Zeichen des Zusammenhalts lokaler Kräfte am Berg Fidel.


