Am 30. April 1906 wurde der SC Preußen 06 e.V. Münster aus der Taufe gehoben. Auf den Tag genau 109 Jahre später, präsentierte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Bäumer mit Georg Krimphove den 20. Vereinspräsidenten, der ab sofort die Amtsgeschäfte seines Vorgängers Dr. Marco de Angelis übernimmt.

In einer konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Georg Krimphove am Donnerstagmorgen einstimmig als neuer Präsident bestätigt und kurz darauf auf der einberufenen Pressekonferenz in der TUJA-Haupttribüne vorgestellt. Erweitert wurde das nun fünfköpfige Präsidium um die Neumitglieder Uwe Landheer (Ressort Liegenschaften und Infrastruktur) und Mike Schmitz (Finanzen) sowie die weiterhin im Amt bleibenden Siggi Höing (Fans, Marketing und Sponsoren) und Carsten Gockel (Geschäftsführung und Sport).

„Im Namen des Aufsichtsrates und auch persönlich möchte ich Marco de Angelis meinen herzlichen Dank und meine vollste Anerkennung für sein vorbildliches und erfolgreiches Engagement aussprechen“, galten die ersten Worte des Aufsichsratsvorsitzende dem ausgeschiedenen Präsidenten, um sich dann seinem Nachfolger zu widmen. „Ich freue mich sehr, dass wir Georg Krimphove – zunächst für die Restamtszeit – als Präsidenten gewinnen konnten. Mit ihm übernimmt eine Person dieses Amt, die von Kindesbeinen an mit dem Verein aufs engste verbunden ist. Seinen späteren Posten im Präsidium hat Georg Krimphove fast 10 Jahre mit vollem Einsatz für eine vereinte Fan-Szene ausgeführt. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm die richtige Wahl getroffen haben und wünsche ihm für die Erfüllung seiner neuen Aufgaben viel Erfolg und eine glückliche Hand”, heißt es in einem ersten Statement des Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Bäumer.

„Mir liegt sehr viel an diesem Verein und es kribbelte schon wieder“, musste Georg Krimphove nicht lange überredet werden. „Der SC Preußen Münster ist ein sehr gut geführter Verein, der auf einer guten Basis steht. Diese Basis gilt es zu verteidigen und auszubauen.“ Sich selbst bezeichnet der Bäckermeister und Unternehmer als „absoluten Teamplayer“, der innerhalb des „breit aufgestellten Präsidiums“ vor allem auf die Expertise der Fachleute bauen will. Neu hinzugewonnen werden konnten mit Uwe Landheer und Mike Schmitz zwei ausgewiesene Experten die sich mit Freude der neuen Herausforderung stellen. „Als Vorstandsmitglied habe ich jetzt die Möglichkeit, mich auch in den entsprechenden Gremien umfassend einzubringen und die Entwicklung der Infrastruktur voranzubringen“, sagt Architekt Uwe Landheer, der schon seit einigen Jahren in beratender Funktion für den Adlerclub tätig ist.

Auch Mike Schmitz, zuständig für das Ressort Finanzen, übernimmt von Hannes Pfeiffer, der zuletzt für Lizenzierungsfragen verantwortlich zeichnete, ein gut bestelltes Feld: „Ich werde mir schnell einen Überblick verschaffen, welche Aufgaben anstehen und in welchen Bereichen wir uns noch besser aufstellen können. Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit“, verspricht Finanzvorstand Schmitz aber auch, die Kostendisziplin und Schuldenfreiheit in den Vordergrund zu rücken.

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