Am vergangenen Samstag hat der SC Preußen Münster in Zusammenarbeit mit seinen Partnern zum dritten Mal den beliebten Familienspieltag auf die Beine gestellt und rund um das Heimspiel gegen Greuther Fürth eine besonders kinderfreundliche Atmosphäre geschaffen. Bereits um 10 Uhr begann das bunte Rahmenprogramm, das zahlreiche Fans von Jung bis Alt auf die Aktionsfläche hinter der GuideCom-Haupttribüne lockte. Neue Attraktionen wie Fußballrodeo oder Menschenkicker, aber auch Maskotten Fiffi sorgten für großen Spaß und strahlende Kinderaugen. Das familiäre Flair des Aktionsspieltags übertrug sich auch in das LVM-Preußenstadion. Während Stadionsprecher Kerni die Aufstellungen verlas, erschienen die Spieler auf der Videoleinwand nicht in gewöhnlicher Form, sondern in liebevoll gemalten Porträts der Kids-Club-Mitglieder. 

„Kinder und Jugendliche sind unsere Fans von heute – und vor allem von morgen. Deshalb verdienen sie unsere besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge. Wir möchten ihnen den SCP in einem sicheren Umfeld nahbar, erlebbar und abwechslungsreich präsentieren“, hebt Philipp Deipenbrock, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb, den hohen Stellenwert der jüngsten Preußenanhänger für den Verein hervor.  

Für den Adlerclub sind die Belange der jüngsten Fans ein zentrales Thema, das an dem Tag mehr denn je im Mittelpunkt stehen sollte. Abseits der Heim- und Auswärtsspiele begleitet das Thema den Club vor allem im Leistungszentrum in seiner täglichen Arbeit. Dort geht es darum, Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld zu bieten, in dem sie ihre Träume verwirklichen können. Genau das betonten vor dem Spiel auch der Pädagogische Leiter des Leistungszentrums, Felix Lüppens, und Torben Oberhellmann, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Münster, die auf dem Spielfeld im Interview mit Kerni über das wichtige Thema gesprochen haben.   

„Im Leistungssport hängen die Träume der Jungs oft direkt von ihren Trainern und Betreuern ab. Das schafft Abhängigkeiten. Unsere Verantwortung ist es, eine Basis zu schaffen, auf der wir Nachwuchs sicher und respektvoll fördern können. Kinderschutz ist bei uns keine Zusatzaufgabe – es ist das Fundament unserer Arbeit“, erklärte Lüppens  vor dem  Anpfiff im LVM-Preußenstadion und führte weiter aus: „Deshalb schauen wir genau hin. Nicht aus Misstrauen, sondern weil Hinschauen schützt. Wir wollen ein Umfeld, in dem sich jeder Spieler sicher fühlt.“  

Dieser Verantwortung trägt das Leistungszentrum aktuell mit einem deutlich breiter aufgestellten Personal Rechnung. Neben Lüppens kümmert sich auch Tommy Indlekofer, jahrelang Jugendtrainer des SCP, als Leiter Kinderfußball und Kinderschutz in Vollzeit um das Thema Prävention.   

Darüber hinaus setzt das LZ auf externe Expertise, wie Lüppens betont: „Wir arbeiten mit externen Partnern wie dem Kinderschutzbund und Outlaw zusammen, um unsere Strukturen kritisch zu hinterfragen und uns stetig weiterzuentwickeln.“ Das begrüßte auch Torben Oberhellmann, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes. Seiner Meinung nach kann der SC Preußen ein „echtes Vorbild sein“, wenn es darum geht, Kindern in ihrer Mitbestimmung zu stärken und sie Gewalt zu schützen: „Der Verein kann ein Umfeld schaffen, in dem Kinder Respekt, Fairness und Zusammenhalt erleben und wissen: Ich werde ernst genommen.“  

Zugleich appellierte Oberhellmann an die anwesenden Zuschauer, selbst Verantwortung zu übernehmen: „Wir Erwachsene sind verantwortlich, dass Kinderrechte eingehalten werden! Nehmt die Kinder ernst. Seid Vorbilder, seid wachsam und greift ein, wenn etwas nicht stimmt. Kinderschutz ist eine Teamleistung von uns allen.“   

Denn, wie Oberhellmann treffend bemerkte, gelten Kinderrechte „immer und überall – in der Familie, in der Schule, im Verein, oder hier im Stadion.“ Das machte der Familienspieltag einmal mehr spürbar.

Für die großzügige Unterstützung und unterhaltsamen Aktionen bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Partnern, der LVM-Versicherung, der Westfalen AG, der BODE Planungsgesellschaft, den Stadtwerken Münster, der Volksbank im Münsterland eG, der CSL Plasma GmbH, den Alexianern sowie den Kinder- und Jugendorganisationen Outlaw GmbH, dem Kinderschutzbund und Unicef!

 

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