Am Mittwochvormittag wurde bei Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe der Preußen-Geschäftsstelle eine etwa 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden, die bereits am Nachmittag um kurz nach 16 Uhr entschärft werden konnte. Neben der Geschäftsstelle und dem weiteren Stadiongelände musste auch in einem 300-Meter-Radius evakuiert werden. Davon waren die etwa 480 im Sperrgebiet gemeldeten Anwohner sowie der Auto- und Bahnverkehr betroffen.
Noch bevor der Kampfmittelräumdienst eintraf, wurde vorsorglich die Geschäftsstelle geräumt, am Mittag folgten die Haupttribüne im Stadion und die Büros des Leistungszentrums Münsterland. Besonnen und unaufgeregt ging die Evakuierung vonstatten. Um 15:20 Uhr wurde mit der Entschärfung begonnen, Entwarnung gab es um 16:12 Uhr.
Die Hammer Straße war zwischen dem Düesbergweg und der Trauttmansdorffstraße in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet, es kam allerdings zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für den Zeitraum der Entschärfung wurden zudem die Bahnstrecken Münster-Essen, Münster-Dortmund, Münster-Hamm und Münster-Coesfeld gesperrt.
Der SC Preußen Münster bedankt sich ganz herzlich bei den beteiligten Einsatzkräften, die trotz der extremen Hitze mit kühlem Kopf für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Rund 130 Mitarbeitende von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und THW waren nach Behördenangaben an diesem Einsatz beteiligt.



