Auf dieses Spiel haben viele Fans des SC Preußen Münster lange gewartet: Am Freitagabend (19 Uhr) gastiert mit dem 1. FC Kaiserslautern ein waschechter Traditionsverein im Preußenstadion. Nach dem furiosen 2:1-Hinspiel-Erfolg mit einem Last-Minute-Treffer von Martin Kobylanski wollen die Adlerträger alles daran setzen, an diesem Erfolg anzuknüpfen. Geleitet wird die Partie von einem der erfahrensten DFB-Referees überhaupt: Manuel Gräfe (45) aus Berlin.

Gräfe: Seit 2019 kein FIFA-Referee mehr

Der hauptberufliche Sportwissenschaftler stand zwischen 2007 und 2018 auf der Liste der FIFA-Referees und wurde im Jahr 2010/2011 zum Schiedsrichter des Jahres gewählt. Aus Altersgründen wurde der Unparteiische in diesem Jahr auf der FIFA-Liste durch Sascha Stegemann ersetzt. Unter anderem kam Gräfe auf internationaler Fußball-Bühne in sechs Champions-League-Spielen und in 18 Spielen der UEFA Europa League zum Einsatz. In der Bundesliga wurde er bis heute zu 249 Spielen nominiert, weitere 124 Duelle leitete er in der 2. Bundesliga. Zudem stehen 22 Drittliga-Partien in seiner Einsatz-Statistik.

Ein Spiel der Adlerträger in der 3. Liga pfiff Gräfe bisher erst ein Mal: im August 2014. Damals konnte Münster das Derby in Osnabrück mit 1:0 für sich entscheiden. Und das trotz Gelb-Roter Karte gegen Dominik Schmidt in der 60. Spielminute.

Und das sind die Assistenten

Als Assistenten werden unter Flutlicht Markus Schüller (37) aus Korschenbroich (FV Niederrhein) und Lukas Benen (25) aus Nordhorn (Niedersächsischer FV) an der Hammer Straße erwartet. Schüller assistiert seit 2012 in der Fußball Bundesliga (87 Spiele) und kam zudem unter anderem in 70 Spielen der 2. Bundesliga und 49 Partien der 3. Liga zum Einsatz. Benen wird sein 44. Drittligaspiel begleiten. Er gehört seit 2015 zu den Schiedsrichter-Assistenten dieser Spielklasse.

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