Für die U23 geht abermals ein Wochenende mit einem “etwas enttäuschenden Ergebnis” zu Ende. Zwar konnten sich die Adlerträger gegen Ennepetal nach zweimaligem Rückstand jeweils ins Spiel zurückkämpfen, für den Sieg reichte es am Ende jedoch nicht. Trainer Kieran Schulze-Marmeling blickt auf den 2:2-Endstand mit gemischten Gefühlen: „Es war eine ganz gute Leistung von uns. Wir sind über weite Strecken des Spiels dominant aufgetreten, konnten das aber nur teilweise in Torszenen ummünzen.”
Bereits früh in der Partie lagen die Adlerträger das erste Mal zurück – und das durch ein absolutes Traumtor. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte fasste sich Ben Binyamin ein Herz und traf aus knapp 60 Metern ins Tor der Münsteraner. Diesen frühen Schock legten die Jungadler jedoch schnell ab: Nur knapp sechs Minuten später erzielte Luca Steinfeldt (14.) nach starker Flanke von Ben Menke den verdienten Ausgleich. Darauf folgte eine lange Dominanzphase der Preußen, die sich bis in die zweite Hälfte streckte, aber nicht zu einem Tor führte.
Knapp eine Viertelstunde nach dem Seitenwechsel waren es dann erneut die Gäste aus dem Ruhrgebiet, die durch Joel Westheide (58.) in Führung gingen. „Ennepetal trifft mit ihrem ersten Abschluss der zweiten Hälfte. Wie bereits letzte Woche hat sich unser Gegner sehr effizient präsentiert“, beschreibt Schulze-Marmeling und fügt an: „Trotzdem waren wir danach mental robust genug, um erneut zurückzukommen und eine unserer vielen Torchancen zu nutzen.“ Gemeint ist der 2:2-Ausgleich, den Luca Schroer in Minute 77 für die Adlerträger besorgte. In den letzten Minuten der Partie boten sich dann Luca Steinfeldt und Frans Lischweski noch aussichtsreiche Gelegenheiten, die jedoch abermals ungenutzt blieben. „Schlussendlich sind wir schon sehr zufrieden mit der Dominanz, die wir ausstrahlen. Wir sind immer noch eine sehr junge Mannschaft, die gute Schritte nach vorne macht. Wenn wir so weiterarbeiten wie in den letzten Wochen, werden wir solche Spiele in Zukunft auf unsere Seite ziehen können“, resümiert Schulze-Marmeling.
Text: Linus Otte




