Münster ist Fahrradstadt, Universitätsstadt und Heimat der Preußen. Zwischen Prinzipalmarkt, Domplatz und Hafen gehört Fußball einfach dazu. Nicht laut oder aufgesetzt, sondern selbstverständlich. Die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Grün sind Teil des Stadtbildes und des Alltags vieler Menschen. Die neue Folge der WDR Heimatflimmern-Reihe „Meine Heimat. Mein Verein.“ erzählt von den Menschen, die den Fußballverein im Herzen tragen. Ein halbes Jahr lang hat Regisseurin und Autorin Emilia Reckenfelderbäumer den Club und vor allem die Menschen dafür begleitet.

Claudia Brannekemper ist Trauerrednerin und erlebt immer wieder, wie tief der Verein Menschen begleitet, oft bis hin zur Trauerfeier. Lehrerin Mona Kolbow hat die AG „Fußball ohne Rassismus“ gegründet, die eng mit dem Verein zusammenarbeitet. Thomas Sommer verkauft samstags Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt am Domplatz und geht danach selbstverständlich ins Stadion. Bildhauer Oliver Mertens formt den Preußen-Adler aus regionalem Sandstein. Katharina Rozmiarek spielt seit Beginn ihres Studiums für die Futsal-Mannschaft des SC Preußen Münster. Lambert Scheer, Geschäftsführer des Coppenrath Verlags, beschreibt den Verein als emotionalen und wirtschaftlichen Bestandteil der Stadt.

Komikerin Lisa Feller erklärt, warum man Fan von Preußen Münster werden muss – spätestens, wenn die Vereinshymne erklingt. Darüber hinaus blickt Torwart-Legende Max Schulze Niehues auf 14 Jahre im Preußen-Trikot zurück. Christoph Strässer erzählt von der tiefen Verwurzelung des Clubs in Münster und dem langen Prozess des Stadionumbaus. Sängerin und Musicalstar Ute Lemper, in Münster geboren und aufgewachsen, erzählt die Geschichte des Vereins, der eine Art Spiegelbild seiner Heimatstadt ist: bodenständig, widerstandsfähig und voller Leidenschaft.

Am Freitagabend läuft die 45-minütige Episode zur Primetime um 20:15 im WDR-Fernsehen – schon jetzt ist sie in der ARD Mediathek zu sehen.

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