Spätestens mit der offiziellen Anerkennung als Nachwuchsleistungszentrum verpflichtet sich der SC Preußen Münster zu einer fachspezifisch professionelleren Betreuung der eigenen Jugendspieler. Deutlich zu erkennen ist diese Entwicklung im Bereich der medizinischen Behandlung, wo sich um Physiotherapeutin Lea Körholz ein starkes Team entwickelt hat, aus dem mit Dennis Eßmann ein Mitglied bereits zu den Profis aufgerückt ist. Das LZM will sich aber nicht nur auf die interne Expertise beschränken, sondern bewusst auch auf externe Kompetenzen setzen. Vor diesem Hintergrund hat der Verein jeweils eine Kooperation mit der osteopathischen Praxis Ida und der physiotherapeutischen Timmermeister Schule abgeschlossen.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der osteopathischen Praxis Ida und der Timmermeister Schule. Damit stellen wir uns im medizinischen Bereich der Nachwuchsabteilung breiter auf und können die Betreuung unserer Jugendspieler weiter professionalisieren. Jetzt gilt es, die Abläufe anzupassen und zu optimieren“, betont Sören Weinfurtner, Leiter des LZM.
Auch Lea Körholz, verantwortlich für die physiotherapeutische Betreuung der Nachwuchstalente des SCP, sieht in den Zusammenschlüssen eine wertvolle Ergänzung der eigenen Arbeit: „Der Blick von außen und eine neue Perspektive bringen frische Impulse in unseren Alltag – so können wir die Spieler noch individueller begleiten.“
Osteopathie als Baustein der Prävention
Der gemeinsame Vertrag mit Praxis Ida sieht vor, dass die Osteopathinnen der Praxis die Mannschaften von der U12 bis zur U15 jeweils zum Ende der Sommer- und Winterpause begleiten. Sofern bei Spielern konkrete Beschwerden identifiziert werden, die mit osteopathischen Methoden behoben werden sollen, erfolgt eine von der Praxis durchgeführte Anschlussbehandlung.
„Osteopathie ist als Grundlage der Prävention im Spitzensport nicht mehr wegzudenken“, betont Vera Balster, Inhaberin der am Dahlweg gelegenen Einrichtung, und führt aus: „Hierbei bedeutet Prävention für uns, den Körper ganzheitlich zu betrachten, rechtzeitig Ausgleich bei Belastungen zu schaffen und Verletzungen dadurch nachhaltig vorzubeugen. Gemeinsam schaffen wir eine Grundlage für eine gesunde und leistungsfähige Zukunft – das verbindet uns mit Preußen Münster.“
Praxis trifft Ausbildung
Auch von der Timmermeister Schule werden Therapeutinnen und Therapeuten abgestellt, allerdings in regelmäßigeren Intervallen. Bis zu acht Lernende erhält das LZM für die Spieltagsbetreuung der Nachwuchsmannschaften. Zudem besteht die Möglichkeit der Hospitation, des Exkurses oder Praktika beim SC Preußen Münster. Während das Leistungszentrum zusätzliche fachliche Unterstützung erhält, sammeln die Auszubildenden der Timmermeister Schule wertvolle Praxiserfahrung in einem leistungsorientierten Umfeld.
„Durch die Kooperation mit dem SC Preußen Münster entstehen neue Lern- und Entwicklungsräume, in denen moderne Physiotherapie und professioneller Fußball zusammenkommen. So wird der Wissenstransfer zwischen Ausbildung und leistungsorientierter sportmedizinischer Praxis nachhaltig gestärkt“, freut sich Nadine Rensing, stellvertretende Schulleitung der Timmermeister Schule, über die zukünftige Zusammenarbeit.



