„Das Herz der Stadt schlägt schwarz-weiß-grün und das seit über 100 Jahren.“ Als diese Zeilen 2024 erstmals aus den Lautsprechern schallten, war bei unzähligen Preußenfans Gänsehaut angesagt. Es war der Abschlusssong zur zweiten Aufstiegsdokumentation, die Münster 4 Life gemeinsam mit dem SCP auf die große Kinoleinwand und die Heimkino-Anlagen brachte. Den Refrain lieferte die Preußen-Torhymne, die seit 2011 an der Hammer Straße ertönt und die vor 15 Jahren von der bekannten münsterländischen Rockband Donots auf ihren Klassiker „Calling“ eingespielt wurde. Mit dem neuen Text, eingesungen vom Münsteraner Künstler Maverick, entstand ein emotionaler und kraftvoller Song, der mittlerweile vor jedem Heimspiel der Adlerträger im Stadion läuft. 500 limitierte 7“ Vinyl-Platten wurden gepresst und über die Shops der Donots und Münster 4 Life verkauft. Der entstandene Gewinn – von der Band auf 6.000 Euro aufgerundet – wurde nun im Universitätsklinikum Münster an die Kinderkrebshilfe e.V. übergeben.

„Die Geschichte des Songs ist einfach verrückt. Vom Donots-Klassiker zur Preußen-Torhymne seit 2011 bis hin zum finalen Song in der MS4L-Version für die Aufstiegsdoku 2024. Es ist ein sehr gutes Gefühl, dass wir durch den Verkauf der Vinyl nun auch einen Beitrag zur Abwechslung in der Therapie für unsere kleinsten Mitmenschen beisteuern konnten“, sagt MS4L-Macher und Preußenfan Mike Schmitz, der gemeinsam mit seinem Mitstreiter Daniel Schleusner Zeilen wie „Fiffi schaut von oben zu und sieht, wie seine Fahne weht“ oder „Der Adler kreist, die Kurve springt, alle zusammen gehen nach vorn“ textete. Schmitz übergab den Spendenscheck gemeinsam mit Bandmitglied Alex Siedenbiedel und Preußen Maskottchen „Fiffi“ im UKM.

Auch für die Donots eine echte Herzensangelegenheit, wie Gitarrist Alex beschreibt: „Es macht uns unheimlich glücklich, dass die Menschen draußen solche gemeinsamen Aktionen unterstützen – und dass so aus einem Song von uns am Ende ganz konkrete Hilfe wird. Durch diesen Support werden hier bei der Kinderkrebshilfe ganz konkrete Dinge möglich – von Musiktherapie über Spielzeug bis hin zu kleinen Lichtblicken im harten Klinikalltag. Das sind genau die Sachen, die den Kids unendlich viel bedeuten, für die aber oft das Geld fehlt. Ein riesiges Danke für diesen großartigen Rückhalt!“

Alle Beiträge