Vier Jahre sind mittlerweile vergangen, seit Niko Koulis zum SC Preußen Münster wechselte. Im Sommer 2022 zog es den Innenverteidiger von der Kieler Förde an die Hammer Straße. Es folgten vier sportlich außergewöhnliche Spielzeiten in der 120-jährigen Vereinsgeschichte des SCP: Der Durchmarsch von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga, der sensationelle Klassenerhalt im Fußballunterhaus und zuletzt dann doch der bittere Gang zurück in die 3. Liga. All diese Momente hat Koulis in insgesamt 107 Einsätzen miterlebt.
“Niko gehört zu den Spielern, die unseren Verein in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt haben. Er hat mit dem Club viele Höhen, aber auch Tiefen erlebt und dabei stets Verantwortung übernommen. Auf und neben dem Platz ist er ein wichtiger Orientierungspunkt für unsere Mannschaft. Mit seiner Erfahrung, seiner Mentalität und seiner hohen Identifikation mit dem Verein wird er auch künftig eine zentrale Rolle in unserem Team einnehmen. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich entschieden hat, diesen Weg gemeinsam mit uns weiterzugehen”, so Sportdirektor Jan Uphues.
“Die letzten Wochen waren nicht einfach für uns alle und der Abstieg sehr enttäuschend. Jetzt heißt es zusammenhalten, Ärmel hochkrempeln und nach vorne gucken. Ich bin sehr stolz darauf, auch in der fünften Saison das Preußentrikot tragen zu dürfen“, sagt Koulis, der ab Ende Juni wieder mit seiner Mannschaft auf dem Trainingsplatz steht.
Von Hertha Zehlendorf über Tennis Borussia bis hin zu Hertha BSC durchlief der gebürtige Berliner mehrere Nachwuchsstationen in seiner Heimatstadt. Im Jahr 2020 wechselte Koulis schließlich in den Unterbau von Holstein Kiel und machte dort in 28-Regionalliga-Partien (vier Tore) auf sich aufmerksam. Zwei Jahre später erfolgte schließlich der Wechsel zum SC Preußen, bei dem der Innenverteidiger schnell zur festen Größe heranwuchs und in der Aufstiegssaison in die 2. Bundesliga auf 36 Einsätze kam (sechs Tore, eine Vorlage). Im Fußballunterhaus stand der 27-Jährige insgesamt 41-mal auf dem Platz. Insbesondere im Saisonendspurt der vergangenen Spielzeit gehörte er unter Alois Schwartz zum Stammpersonal und verpasste in den letzten sieben Partien keine einzige Minute.



