Mit der Verpflichtung von Cheftrainer Thomas Wörle hat der SC Preußen Münster am Montag einen zentralen Baustein für den Neustart in der 3. Liga gesetzt. Auf der heutigen Pressekonferenz verkündete der Adlerclub zudem, wer dem 44-Jährigenzukünftig assistieren wird. Dabei setzt der SCP auf eine Kombination aus externen wie internen Impulsen. Neben Wörles langjährigem Co-Trainer aus Ulmer Zeiten, Maximilian Knauer, wird auch der bisherige Sportliche Leiter des Leistungszentrum Münsterland, Janis Hohenhövel, das Trainerteam komplettieren.  

 

„Wir glauben, dass wir mit Tom einen sehr wichtigen Faktor für die nachhaltige Entwicklung von Preußen Münster gewonnen haben. Gleichzeitig ist klar: Das ist keine One-Man-Show. Daher freuen wir uns, mit Maximilian Knauer und Janis Hohenhövel nun auch die Co-Trainer vorzustellen“, sagt Sportdirektor Jan Uphues. „Max verfügt über ein sehr hohes Verständnis für die Ideen, die Tom einbringt und kann dadurch auch als Multiplikator innerhalb der Mannschaft wirken“, so Uphues über Knauer.  

 

Der 37-Jährige spielte in der Jugend des TSV 1860 München, beendete seine aktive Karriere jedoch 2016 beim Regionalligisten VfR Garching. Bereits ein Jahr zuvor begann Knauers Trainerlaufbahn im Leistungszentrum des FC Bayern München. Im August 2021 bildete er beim SSV Ulm erstmals ein Trainergespann mit dem neuen Preußencoach. In 146 gemeinsamen Spielen gelang dem Duo u.a. der Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga – zeitgleich mit dem SC Preußen Münster.  

 

„Natürlich gibt es einige Parallelen zu unserer vorherigen Station in Ulm. Deshalb habe ich den Weg des Vereins in den vergangenen Jahren aufmerksam verfolgt und gesehen, was hier entstanden ist. Trotz des Abstiegs ziehen hier viele fähige Menschen gemeinsam an einem Strang, um den Verein weiter voranzubringen. Genau in dieser Rolle sehen Tom und ich uns ebenfalls: Wir wollen den Weg in Münster aktiv mitgestalten. Die Vorfreude ist riesengroß. Schon von der ersten Kontaktaufnahme an war das Gefühl total positiv“, sagt A-Lizenz-Inhaber Knauer.  

Neben Knauer wird auch Janis Hohenhövel, der bereits in den vergangenen Wochen unter Alois Schwartz sowie in der Schlussphase der vorherigen Saison unter Teamchef Christian Pander als Co-Trainer der Profis fungierte, auf der Trainerbank Platz nehmen. „Janis bringt sehr wertvolle Erfahrungen aus vielen Jahren als Co-Trainer beim DFB mit. Vor allem aber bringt Janis als gebürtiger Münsteraner und langjähriger Adlerträger die Preußen-DNA ein”, so Uphues.  

 

„Über die Möglichkeit, zukünftig als Vereins-Co-Trainer bei der Lizenzmannschaft zu arbeiten, freue ich mich sehr. Dass es neben der Durchlässigkeit für Spieler in Richtung Profis auch für Mitarbeitende die Möglichkeit gibt, mit der Preußen-DNA im Gepäck in die Lizenzmannschaft aufzurücken, ist ein wichtiger Bestandteil unseres Zukunftsbildes einer engen Verzahnung. Dass ich diesen Schritt zurück auf den Platz, auf dem ich bereits seit 19 Jahren in unterschiedlichsten Rollen tätig bin, nun selbst gehe, empfinde ich als große Wertschätzung meiner bisherigen Arbeit. Dass ich für diesen Schritt den vollen Rückhalt meiner Frau habe, macht mir diese Entscheidung letztlich erst möglich“, sagt Hohenhövel, der den Großteil seiner sportlichen Laufbahn an der Seitenlinie verbracht hat, zuletzt jedoch als Sportlicher Leiter des LZM tätig war.   

 

Für diese nun vakant gewordene Position kündigt der 34-jährige A+ Lizenz-Inhaber bereits eine zeitnahe Lösung an: „Die Rolle des Sportlichen Leiters im Leistungszentrum soll zeitnah nachbesetzt werden. So stellen wir sicher, dass der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt werden kann und das Leistungszentrum Schritt für Schritt weiterwächst und sein Potenzial voll entfaltet.“  

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