Der Unterbau des SC Preußen Münster befindet sich aktuell in einer unglücklichen Phase. Wie schon auswärts in Rhynern (0:0) und im Heimspiel gegen den SV Schermbeck (1:2) zeigten die Adlerträger auch im Topspiel der Oberliga Westfalen beim ASC Dortmund eine gute Leistung, ohne sich dafür mit Punkten zu belohnen. Gegen den Tabellenzweiten, der mit dem Sieg die Chance auf den Aufstieg in die Regionalliga weiterhin am Leben hält, musste sich die Mannschaft von Trainer-Duo Daniel Feldkamp und Yannick Bauer mit 0:2 geschlagen geben. „Wir waren gut, aber um gegen so ein Topteam aus der Oberliga gewinnen zu können, braucht man ein sehr gutes Spiel“, beschreibt Feldkamp den Auftritt seiner Mannschaft.  

Bereits früh in der Partie zeigte sich ein Bild, das sich über weite Strecken der 90 Minuten halten sollte: Die Jungadler agierten mit viel Ballbesitz, während sich die Dortmunder aufs Verteidigen und Umschalten beschränkten. „Wir haben es schnell geschafft, den ASC tief hinten reinzudrücken. Bis ins letzte Drittel haben wir es sehr gut gespielt, dort fehlte uns dann aber die letzte Genauigkeit.Dadurch konnten wir unsere vielversprechenden Angriffe nicht zu Ende bringen“, sagt Feldkamp.  

Die Gastgeber aus dem Ruhrgebiet gingen schließlich nach einem geklärten Eckball durch ein Volley-Traumtor von Lars Waschewski (14.) in Führung. Am Spielgeschehen änderte dieser Treffer jedoch wenig: „Auch nach dem Rückstand haben wir weiterhin aktiv mit Ball gespielt. Dortmund hat es aber sehr stark verteidigt und wir waren weiterhin zu unsauber in unserem Spiel.“ In der 76. Minute entschied Warschewski das Spiel dann mit seinem zweiten Tagestreffer nach einem Fehler im Aufbauspiel der Münsteraner. „Der ASC macht es dann im Stil einer Topmannschaft und nutzt unsere Fehler gnadenlos aus“, räumt der U23-Coach ein. Erneut gilt es in der kommenden Woche, den Rückschlag abzuhaken und den Fokus auf die letzten drei Spieltage zu legen, um diese erfolgreich zu bestreiten. Mit der Spvgg Erkenschwick, Victoria Clarholz und dem SV Lippstadt warten dabei noch spannende Partien auf die Jungadler.  

Text: Linus Otte

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