„Es ist Derby, es ist Brisanz.“ Vor seinem vierten Spiel als Trainer des SC Preußen weiß Alois Schwartz um die Bedeutung des Spiels gegen den DSC Arminia Bielefeld, das am Samstag (13:00 Uhr) im ausverkauften LVM-Preußenstadion steigt. Die Rivalität mit den Ostwestfalen ist wohl die beständigste in der Geschichte des SCP, für die Preußenfans gehören die Duelle mit den Arminen in jeder Saisonphase zu den wichtigsten Spielen des Jahres. Die 63. Auflage des traditionsreichen Derbys erhält am 31. Spieltag durch die aktuelle Tabellenkonstellation jedoch eine zusätzliche Brisanz, wie Schwartz betont: „Es spielt der 18. gegen den 15., uns trennen vier Punkte. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen und an die Nichtabstiegsplätze heranrücken.“
Den Zweitliga-Aufsteiger aus Ostwestfalen begleitet der Abstiegskampf schon die gesamte Rückserie. Anders als der SCP ist Bielefeld in der Tabelle allerdings noch nie tiefer als auf Rang 16 abgerutscht (18. Spieltag). Dabei zeichnet die Mannschaft von Mitch Kniat vor allem ihre enorme Laufbereitschaft aus: Kein Team der 2. Bundesliga hat mehr Sprints (5099) und intensive Läufe (22300) absolviert als der DSC, der im Spiel gegen den Ball ein hohes Anlaufverhalten präferiert.
„Ich glaube nicht, dass sie etwas anders machen werden und sich hinten reinstellen“, sagt Schwartz, der von seiner Mannschaft ebenfalls eine hohe Bereitschaft und Intensität verlangt: „Wir müssen alles raushauen und vor allem die Basics beherrschen: Zweikampfstärke, Laufstärke, zweite Bälle. Gleichzeitig dürfen wir nicht den Kopf verlieren. Jeder weiß, worum es geht, aber wir dürfen nicht überdrehen, ins offene Messer laufen und Bielefeld den Raum öffnen, ihr Tempo auszuspielen.“
Zuversichtlich zeigt sich Schwartz vor allem mit Blick auf die Trainingswoche, in der seine Mannschaft einen sehr konzentrierten Eindruck hinterließ und mit Luca Bolay und Joshua Mees zwei zuletzt angeschlagene Spieler wieder voll mitwirken konnten. Auch Rico Preißinger, der sich beim Auswärtsspiel auf Schalke den kleinen Finger ausrenkte, konnte mit einer Schiene mittrainieren. Verzichten musste der Schwartz dagegen auf die Kreuzbandverletzten sowie Oscar Vilhelmssonund Etienne Amenyido (Oberschenkelverletzung), die beide nicht für den Spieltagskader zur Verfügung stehen.
Heimspiel, Derby, Abstiegskampf. Auf den Rängen und auf dem Rasen gilt es morgen, alles zu geben – für den Derbysieg. Was unser Coach vor dem prestigeträchtigen und wichtigen Duell zu sagen hat, erfahrt ihr bei nullsechs.TV.
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