Ganz klar: Eine 0:6-Niederlage wie in Dresden schüttelt man nicht mal eben aus den Kleidern und doch ging es in der Woche nach dem Trainerwechsel auch darum, die Köpfe freizubekommen. Kieran Schulze-Marmeling, der das Team mit seinem Trainergespann auf das schwere Spiel gegen den 1. FC Magdeburg (Anstoß am Sonntag um 13:30 Uhr) vorbereitet, hat das vor einem Jahr schon einmal erlebt. Im Saisonfinale 2024/2025 hieß der erste Gegner unter dem erfahrenen U23-Coach ebenfalls Magdeburg – allerdings unter völlig anderen Vorzeichen.
„Ich habe die Mannschaft in dieser Woche sehr fokussiert erlebt. Man hat schon gespürt, wie tief der Stachel nach der Niederlage in Dresden sitzt, aber von Tag zu Tag, mit jeder Analyse und jeder zusätzlichen Trainingseinheit sind die Energie und der Fokus größer geworden. Ich habe den Eindruck, dass wir gut vorbereitet sind“, so Schulze-Marmeling vor einer richtungsweisenden Partie. „Unsere Aufgabe ist jetzt, nach vorne zu blicken und nicht nach hinten. Deshalb haben wir die wenige Zeit, die uns zur Verfügung stand, dafür genutzt, zu schauen was wir für das Heimspiel gegen Magdeburg brauchen und nicht dafür, auf das zurückzublicken, was in Dresden war.“ Auf eine ausgiebige Analyse der Partie in Elbflorenz verzichtete er. „Wir konzentrieren uns auf das, was die Mannschaft richtig gut kann. Wir haben richtig gute Spieler und ein paar Waffen im Arsenal, was wir im Saisonverlauf auch schon oft gezeigt hat.“
Dass es nun wieder gegen Magdeburg geht, ist für ihn nur eine Randgeschichte. Vor einem Jahr mischte der FCM im Aufstiegsrennen mit, jetzt hängt er als Tabellen-Schlusslicht tief drin im Abstiegskampf. „Magdeburg spielt nicht wie eine Mannschaft, die unten drinsteht. Sie will den Ball haben, hat Zocker in ihren Reihen.“ „Das, was man am Wochenende braucht, muss man sich unter der Woche erarbeiten und ich bin davon überzeugt, dass wir das getan haben“, sieht Schulze-Marmeling seine Truppe gerüstet, weiß aber auch: „Jetzt müssen wir es mit Leben füllen. Wir wollen den Fans – vor allem aber uns selbst – beweisen, dass wir es besser können.“
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