Zwei Spiele – zwei Siege: Der Rückrundenauftakt der U23 kann sich sehen lassen. Nach dem Erfolg bei Spitzenreiter Wattenscheid (2:1) meisterte der Oberligist nun auch die Herausforderung Vreden. Gegen die Spielvereinigung setzten sich die Adlerträger am Samstagnachmittag in der LVM-Jugend-Arena souverän mit 3:1 durch. Trainer Kieran Schulze-Marmeling war mit der Leistung seiner Mannschaft entsprechend sehr zufrieden: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns, wir haben viel Dominanz ausgestrahlt.“
Trotz des starken Auftritts endeten die ersten 45 Minuten noch torlos. „Wir hätten eine Führung schon verdient gehabt, wussten aber, dass Vreden sehr leidenschaftlich verteidigt. Das haben wir dann mit den Jungs auch besprochen“, betont Schulze-Marmeling. Die Halbzeitansprache trug schnell Früchte, und so erzielte Mikail Demirhan (48.) kurz nach Wiederanpfiff die Führung für die Preußen. Ab der 64. Minute agierten die Hausherren zudem in Überzahl, nachdem ein Vredener für ein hartes Foulspiel vom Platz gestellt wurde. Knapp zehn Minuten später traf Till Hausotter (76.) zum verdienten 2:0 für die Adlerträger. „Bis dahin haben wir keine Chancen zugelassen“, fügt der U23-Coach an.
Danach begann jedoch eine kurze Phase, in der seine Mannschaft die Kontrolle über das Spiel fast verlor und der Gegner per Strafstoß auf 1:2 verkürzte (Wüpping, 78.). „Wir sind nicht so zufrieden damit, dass wir Vreden mit dem Elfmeter nochmal rankommen lassen. Auch danach gab es noch Chancen auf den Ausgleich, das wollen wir eigentlich besser machen“, räumt Schulze-Marmeling ein. Doch die Spielvereinigung konnte ihre Möglichkeiten nicht nutzen, und somit machte Hausotter mit seinem fünften Saisontor in der 84. Minute den Deckel drauf und traf zum 3:1 Endstand.
Insgesamt zieht Schulze-Marmeling ein positives Fazit: „Es war sehr viel Gutes dabei. Meine Mannschaft ist mit den ersten beiden Spielen nach der Wintervorbereitung trotz all der Nebengeräusche sehr gut umgegangen. Jetzt haben sie sich auch mal zwei freie Tage verdient. Danach greifen wir wieder an!“
Text: Linus Otte



