Am Dienstag wurde bekannt, dass Christian Pander neuer Vereinspräsident des SC Preußen 06 e.V. Münster wird, am Mittwoch folgte dann die offizielle Antritts-Pressekonferenz des siebenköpfigen Gremiums. Dabei wurde vor allem der Teamgedanke herausgestellt, mit dem die neue und deutlich verjüngte Mannschaft mit einer Mischung aus neuen und etablierten Mitgliedern, die kommenden Aufgaben angehen möchte. Wir haben die wichtigsten Aussagen der PK zusammengefasst und die Bilder des Nachmittags für euch zusammengetragen.

Frank Westermann (Aufsichtsratsvorsitzender): „Ich möchte mich zunächst im Namen des Aufsichtsrates bei den ausscheidenden Personen Dr. Bernward Maasjost, Dr. Ursula Paschke und Bernd Homann herzlich bedanken. Alle drei haben mit großem ehrenamtlichen Engagement dazu beigetragen, dass die zurückliegenden Jahre so erfolgreich verlaufen sind. Wir haben nun einiges vor uns, ich bin mir aber sicher, dass wir mit diesem neuen Team einiges erreichen können. Es hat sich ein Team gefunden, das viel Leidenschaft für Preußen Münster sowie die nötige Expertise mitbringt und auch menschlich sehr gut harmoniert.  Es ist ein Team ohne persönliche Eitelkeiten, mit dem Interesse, unseren Verein voranzubringen und Themenbereiche, die vielleicht noch etwas im Argen liegen, weiterzuentwickeln.“

Christian Pander (Präsident): „Ich möchte mich beim Aufsichtsrat für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir hatten schnell eine klare Idee, wie unser Team aussehen soll. Wenn ich von uns und wir rede, meine ich das auch so. Ich habe fast mein ganzes Leben in Teams und Mannschaften verbracht und weiß nur zu gut, dass jeder wichtig ist und es jeden einzelnen braucht, um erfolgreich zu sein. Wir haben das Präsidium so zusammengestellt, dass wir den Weg der vergangenen Jahre, der sehr erfolgreich war, weitergehen können. Mir liegt es sehr am Herzen, in meiner Heimat- und Geburtsstadt diesen Verein dabei zu unterstützen, sich weiterzuentwickeln. Das gleiche spüre ich auch bei allen anderen in diesem Team. Ich trete gerne wieder in die erste Reihe, weil ich von diesem Club total überzeugt bin und jetzt dazu beitragen kann, das riesige Potenzial, das ich hier sehe, auf die Straße zu bringen.“

Noemi Hutter: „Als gebürtige Münsteranerin bin ich seit meinem zehnten Lebensjahr im Münsteraner Mädchen- und Frauenfußball zuhause. Seit vielen Jahren ist die Weiterentwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs in Münster mein Herzensprojekt – ich engagiere mich seit einigen Jahren auch im Fußballkreis. Auch beim SC Preußen Münster wollen wir das Thema vorantreiben. Da stehen wir ganz am Anfang, wollen strukturiert arbeiten, um eine nachhaltige Lösung zu finden – langfristig verortet im Leistungsfußball. Dafür werden wir uns die nötige Zeit nehmen. Es war eine große Ehre, angesprochen zu werden und jetzt ein Teil dieses starken Teams zu sein.“

Ole Gläser: „Ich durfte mich in der Vergangenheit in vielen Rollen der Fanarbeit engagieren. Der Club ist in den letzten Jahren stark gewachsen, wir haben die Marke von 15.000 Mitgliedern erreicht und vor kurzer Zeit bereits mehr als 100 Fanclubs begrüßt. Im Hintergrund wächst die neue Fiffi-Gerritzen-Kurve als größte Stehplatzkurve aller Zeiten in unserem Club. Die Fanthemen wurden in der Vergangenheit von Burkhard Brüx hervorragend begleitet, jetzt wollen wir die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen. Ich möchte das Vereinsleben, das nicht nur den Fußball umfasst, fördern und würde mich freuen, wenn sich auch jüngere Vereinsmitglieder in diesem jungen Präsidium wiederfinden und gehört fühlen. Ich bin guter Dinge, dass wir in dieser Konstellation das „Alle zusammen für Preußen Münster“ mit Leben füllen können.“

Christoph Mangelmans: „Wir sehen uns nicht als Oberhaupt von 15.083 Mitgliedern, sondern als Teil dieser 15.083 Mitglieder. Wir haben das Glück und die Ehre, im Präsidium dieses wunderbaren Vereins sein zu dürfen und wollen das mit Leben füllen.“

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