„Wir freuen uns darauf, dass die 3. Liga endlich wieder Fahrt aufnimmt.“ Cheftrainer Thomas Wörle ist die Vorfreude auf den 3. Spieltag der Drittligasaison 2026/27 deutlich anzumerken. Zwei Wochen sind seitdem umkämpften 1:1 gegen Ingolstadt, dem bislang letzten Ligaspiel, vergangen. In der Zwischenzeit haben die Adlerträger viele Themen aufarbeiten und diese auch schon in zwei Pokalspielen umsetzten können. „Gerade im Spiel mit dem Ball haben wir schon gute Fortschritte gemacht“, betont Wörle.  

Das war vor allem in der ersten Halbzeit der DFB-Pokalniederlage gegen Karlsruhe (1:2) zu erkennen. Aber im auch im darauffolgenden Westfalenpokalspiel gegen die SSV Buer präsentierten sich der SC Preußen spielfreudig und torhungrig. Dabei spielten sich auch viele junge Talente in den Vordergrund, ganz zur Freude des Chefcoachs: „Wir haben die Chance gehabt, eine Runde weiterzukommen und auch die Spielzeit zu nutzen. Das haben die Jungs, die aktuell vielleicht etwas hinten dran sind, hervorragend gemacht. Der Konkurrenzkampf ist wichtig für uns, damit haben wir für das kommende Spiel am Sonntag noch einmal mehr Möglichkeiten.“  

Dann werden die Karten wieder neu gemischt, wobei bereits feststeht, dass mit Malik Batmaz, Simon Scherder, Luca Bolay und Marvin Schulz (allesamt Reha) vier Akteure nicht zur Verfügung stehen. „Alles andere bleibt abzuwarten“, erklärt Wörle, der am Freitag nach einem Tag Regeneration mit der Vorbereitung auf das kommende Auswärtsspiel beim FC Viktoria Köln beginnt.  

Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit – Sonntag, 19:30 Uhr – treten die Adlerträger im Sportpark Höhenberg an. Etwas mehr als 2.000 Anhänger des SCP werden sich in die Rheinmetropole begeben und auf den Tatort oder sonstiges Sonntagabendprogramm verzichten. „Dass wieder so viele Fans mitfahren, freut uns total. Diese Unterstützung wird uns zusätzlich Rückenwind geben wird“, sagt Wörle, der ein schweres Spiel beim aktuellenTabellenzehnten der 3. Liga erwartet.  

„Sie haben eine sehr talentierte Truppe, die mit dem Ball sehr dominant auftreten kann und über viele kreative Zocker verfügt“, so Wörle, der jedoch keinen einzelnen Spieler hervorheben will: „Natürlich sind dort auch viele gute Individualisten im Team, doch sie lösen es im Kollektiv und haben gegen Nürnberg gezeigt, dass sie auch defensive Qualitäten haben und eine Topoffensive in Schach halten können.“ Gegen den derzeitigen Spitzenreiter der 2. Bundesliga schied die Viktoria im DFB-Pokal äußerst unglücklich aus. Die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm unterlag dem FCN erst im Elfmeterschießen mit 4:5.  

In der Liga sind die Domstädter mit einem 2:5 gegen den SSV Jahn Regensburg gestartet. Ein Ergebnis, dass unserem Cheftrainer zur Folge nicht ganz den Spielverlauf wiedergab. Beim überzeugenden 3:1-Auswärtssieg gegen den VfB Stuttgart II seien die Fähigkeiten der Schwarz-Weiß-Roten hingegen mehr zur Geltung gekommen. Und so wartet auf den SC Preußen der nächste Fight in einer sehr ausgeglichenen Spielklasse. Eine schwere Aufgabe, auf die die Adlerträger „heiß“ sind, wie ihr bei nullsechs.TV erfahrt.   

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