Die Saisoneröffnung im LVM-Preußenstadion sorgte am vergangenen Samstag mit ihrem umfangreichen Programm für viel Begeisterung und ganz besondere Momente, aber auch für berechtigte Kritik, vor allem mit Blick auf die Versorgung der rund 10.000 Preußenfans. Wir sind dabei, die Themen aufzuarbeiten und sind in dem Prozess intensiv im Austausch mit unseren Partnern, um die Abläufe bis zum ersten Liga-Heimspiel in zwei Wochen zu optimieren. Ein Rückblick auf den Tag.  

Für viel Begeisterung sorgte vor allem das große Rahmenprogramm: Auf dem Kunstrasenplatz tummelten sich beim Familienfest so viele große und vor allem kleine Preußenfans wie noch nie, der Krombacher Biergarten an der Hammer Straße wurde von der ersten Sekunde an zum echten Publikumsmagneten und das Testspiel gegen einen stark aufspielenden Southampton FC, der auf eine leidenschaftliche und widerstandsfähige Preußen-Truppe traf, sowie das mit Tradition gespickte Duell gegen Victoria Hamburg boten auch sportlich einiges. Emotionaler Höhepunkt war aber die offizielle Eröffnung der Fiffi-Gerritzen-Kurve, eingebettet in die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Preußenstadions.  

Neben all der Begeisterung gab es auch kritische Stimmen, weil insbesondere bei der Versorgung der mehr als 10.000 Stadionbesucher nicht alles rund lief. Eine Einordnung: Im Public-Catering ist diese Saison fast alles neu: Sortiment, Lieferanten, Caterer. Die Neugier der Preußenfans auf das neue Angebot übertraf am Samstag dabei sämtliche Erwartungen und traf im Gegenzug auf die noch nicht eingespielten Abläufe, die dann vor allem in der Ost- und in der Westtribüne für erhebliche Wartezeiten gesorgt haben. Auch die Catering-Kapazitäten in den Blöcken E und F (und auch A/B) sind im Vergleich zu den Neubaubereichen Ost und West unterdimensioniert und verursachen so Versorgungsengpässe. Der SCP hat bereits in Abstimmung mit dem neuen Caterer eine Erweiterung der Produktionskapazitäten und Kassenplätze geplant und beauftragt. Die Erweiterung erfolgt schnellstmöglich im Laufe der Hinrunde. Zusätzlich hat am vergangenen Samstag ein technischer Defekt im Block E/F für weitere Probleme gesorgt.  

Nach Spielende kollidierte die Becher-Rückgabe schließlich zeitlich mit dem Ausschank der Freigetränke, was für zusätzliche Wartezeiten sorgte. Um den Rückgabeprozess zukünftig zu beschleunigen, sind eigene Rückgabe-Kassen in Planung.  

Insgesamt gilt: Wir sind uns der Probleme bei der Generalprobe sehr bewusst und werden bis zum ersten Heimspiel gegen den FC Ingolstadt gemeinsam mit allen Partnern intensiv an der Optimierung der Abläufe arbeiten. Neben der berechtigten Kritik in verschiedenen Themenbereichen freuen wir uns, dass zahlreiche Neuerungen am Spieltag wie der Biergarten, das bargeldlose Bezahlen inklusive der sehr gut angenommenen Bezahlkarte, die Einführung des 1-Liter-Bechers sowie die Stehtische unterhalb der Osttribüne für positives Feedback gesorgt haben.  

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