Bevor die Saison in der DFB-Nachwuchsliga überhaupt losgeht, steht für die A-Junioren des SC Preußen Münster schon das erste Highlight der neuen Spielzeit an: Eine Woche vor dem Ligastart treffen die Adlerträger am 2. August (11 Uhr) im ersten DFB-Pokal Junioren-Spiel in der Geschichte der Preußenjugend auf den 1. FC Magdeburg. Trainer Jan Hötting zeigt sich mit Blick auf die Partie gegen den FCM voller Vorfreude: „Der DFB-Pokal ist für uns ein absolutes Highlight, vor allem als Heimspiel. Wir wollen aber in diesem bundesweiten Wettbewerb gerne auch ein Auswärtsspiel bestreiten, da könnte es dann zum Beispiel nach Kiel oder München gehen. Das ist auch ein Anreiz für die Jungs, die nächste Runde anzusteuern.“
Einfach wird die bevorstehende Aufgabe jedoch keineswegs. Immerhin konnte die U17 des kommenden Gegners in der vergangenen Saison lange um die deutsche Meisterschaft mitspielen und musste sich erst im Halbfinale gegen die TSG Hoffenheim (1:5) geschlagen geben. Die U19 der Sachsen-Anhalter qualifizierte sich währenddessen wie die Adlerträger über ein starkes Ergebnis in Liga B der DFB-Nachwuchsliga für den Pokal. Mit einem Team aus Spielern beider Altersgruppen könnte eine schwierige Aufgabe auf die Jungadler zukommen – das ist auch dem Trainerteam bewusst. „Wir erwarten eine strukturierte Mannschaft, die gerne den Ball hat. Es ist definitiv kein einfaches Los“, gibt Hötting zu und fügt an: „Trotzdem nutzen wir unsere Trainingszeiten so gut es geht, um unser eigenes Spiel vorzubereiten und gleichzeitig auf die Stärken des Gegners gut eingestellt zu sein.“
Trotz aller Vorzeichen stehen für Trainer und Spieler am kommenden Wochenende vor allem der Spaß und die Vorfreude im Vordergrund. „Die Jungs sind heiß darauf, den Nachwuchs des SCP das erste Mal im DFB-Pokal zu vertreten. Wir wollen so lange wie möglich im Wettbewerb vertreten sein und spüren vor dem Spiel am Sonntag keine Angst, sondern nur Vorfreude“, berichtet der U19-Coach und appelliert an die Fans: „Es ist ein besonderes Spiel für die Preußenjugend – wir würden uns sehr freuen, wenn wir am Wochenende einige Zuschauer im Sportpark Berg Fidel begrüßen dürfen.“
Text: Linus Otte



