Körperlich robust und mit reichlich Drittliga-Erfahrung ausgestattet: Wenige Tage vor der Saisoneröffnung und der Generalprobe gegen den FC Southampton hat der SC Preußen einen weiteren Angreifer verpflichtet. Felix Higl, der von der SpVgg Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga kommt, soll das Offensivspiel der Adlerträger bereichern.
„Felix ist ein großer Mittelstürmer, der unsere Offensivreihe mit seinen Qualitäten gut ergänzt. Er kann mit seiner Größe und Robustheit als Wandspieler agieren, sich mit seinen fußballerischen Fähigkeiten aber genauso in unser Kombinationsspiel einbringen und auch im Strafraum als Zielspieler fungieren. Zudem ist Felix laufstark und auch im Anlaufen und Nachverteidigen gegen den Ball sehr fleißig, was für unser Spiel wichtig ist“, betont Sportdirektor Jan Uphues, der weiter über den Linksfuß sagt: „Dazu bringt Felix bereits wertvolle Erfahrung aus der 3. Liga und der 2. Bundesliga mit. Man merkt ihm sofort an, dass er große Lust hat, gemeinsam mit uns die kommenden Herausforderungen anzugehen. Außerdem gewinnen wir mit ihm einen echten Teamplayer, der äußerst professionell arbeitet und jeden Tag den Anspruch hat, sich weiterzuentwickeln. Wir haben in jeder Sekunde gespürt, dass er noch sehr hungrig auf weitere Erfolge ist.“
Neuzugang Higl selbst sagt: „Ich freue mich unglaublich hier bei einem so tollen Verein zu sein. Ich möchte der Mannschaft maximal helfen und jeden Tag alles auf dem Platz geben, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Der Verein hat was vor, ich habe was vor – das passt sehr gut!“ Direkte Duelle gab es dabei in den letzten Jahren mehrfach. Erst mit Ulm, dann mit Fürth. „Ich habe den Club und seine Fans immer als unglaublich leidenschaftlich wahrgenommen. Die Stadt lebt für den Verein; so will ich es auch machen.“ Mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben in der 3. Liga betont Higl: „In dieser Liga, die sehr physisch ist, ist es wichtig, dass die ganze Mannschaft arbeitet und ihre Aufgaben erfüllt. Das will ich mit Herz und Leidenschaft über 90 Minuten machen.“
Mit 15 Jahren wechselte Higl zum SC Freiburg und damit erstmals in ein Nachwuchsleistungszentrum. Über weitere Junioren-Stationen bei der TSG Hoffenheim, dem Freiburger FC und dem 1. FC Heidenheim landete der gebürtige Kölner zunächst beim Oberligisten Bahlinger SC, bevor er 2019 in die Regionalliga zum SSV Ulm wechselte. Dort empfahl sich der Stürmer mit 29 Toren und 10 Vorlagen in 69 Spielen für höhere Aufgaben und wagte 2021 den Sprung in die 3. Liga zum VfL Osnabrück. Nach zwei Jahren folgte die Rückkehr an die Donau, wo Higl erstmals mit Thomas Wörle zusammenarbeitete und einen wichtigen Anteil am Aufstieg in die 2. Bundesliga hatte. Im Fußballunterhaus gehörte der 29-Jährige ebenfalls zu den Stützen des Teams und steuerte in 29 Einsätzen sieben Scorerpunkte bei, konnte den Abstieg der Spatzen aber nicht verhindern. Nach einer Saison bei der SpVgg Greuther Fürth kommt es nun an der Hammer Straße zum Wiedersehen mit Wörle.
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